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Bei einem Unfall mit einem Armeefahrzeug sind in Airolo zehn Soldaten verletzt worden. Einem wurde die Schulter ausgerenkt, die restlichen neun wurden mit leichten Verletzungen hospitalisiert. Vier Mitfahrer kamen mit dem Schrecken davon. Am Abend war nur noch ein Verletzter im Spital, wegen eines kleinen Risses am Stirnbein.
Der Unfall erreignete sich um 11 Uhr auf der Kantonsstrasse unterhalb der Kaserne von Bedrina. Der 19-jährige Fahrer des «Duro» mit 13 Obergefreiten der Kaderschule Sanität 42 auf den Bänken der Ladefläche verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle. Dabei ist das Fahrzeug auf die linke Seite gekippt. Ob der Fahrer zu schnell unterwegs war oder ob allenfalls ein technischer Defekt den Unfall verursachte, ist noch nicht bekannt. Es seien aber weder Zivilisten noch ein ziviles Fahrzeug involviert gewesen, sagte ein Militärsprecher.
Die Kantonsstrasse wurde für mehrere Stunden gesperrt und der Verkehr auf die Panorama-Strasse umgeleitet. Am Unfallort trafen zwei Helikopter der Rega sowie Feuerwehr, Ambulanz und Polizei ein. Ein Militärarzt leistete den 14 Soldaten erste Hilfe.
Schon vor drei Wochen waren Armee-Angehörige Opfer eines Unglücks geworden. Bei einer Gebirgstour an der Jungfrau kamen sechs Soldaten ums Leben. (SDA/AP)