Drei Verhaftete – aber Tierquäler macht weiter

  • Publiziert: 17.08.2005, Aktualisiert: 03.01.2012

LIESTAL BL – Die Tierquälereien in der Nordwestschweiz gehen gnadenlos weiter. Doch die Polizei steht mit leeren Händen da.

Zwar wurden im Baselbiet in den letzten Tagen drei Personen festgenommen. Aber der Tierquäler – oder die Tierquälerin – war nicht darunter: Einer erwies sich als Einbrecher, der zweite war seit acht Jahren zur Verhaftung ausgeschrieben.

Und der dritte masturbierte im Auto, bei einer Weide. «Verdächtige Beobachtungen soll man sofort der Polizei melden», fordert die Baselbieter Polizei die Bevölkerung auf.

Unterdessen wurden fünf weitere Fälle von Tierquälerei gemeldet. Damit hat der Täter schon 43 mal zugeschlagen. Die Bauern sind hilflos und haben immer mehr Angst um ihre Tiere.

Die Belohnung für Hinweise, die zur Festnahme der Täterschaft führen, beträgt derzeit 26000 Franken.

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