Drama bei Alpabzug in Charmey FR Pferd brennt durch - mehrere Verletzte

Schock beim Alpabzug in Charmey: Nachdem ein wildgewordenes Pferd in einer Menschenmenge gewütet hat, gab es mehrere Verletzte. Die Rega musste aufgeboten werden.

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Der diesjährige traditionelle Alpabzug in Charmey FR wird von einem Unfall überschattet: Ein dunkles Pferd ist um 11.30 Uhr auf der Hauptstrasse in eine Menschenmenge gestürmt und hat dabei mehrere Menschen verletzt.

Nach Angaben eines «Keystone»-Fotografen gab es dabei zwischen drei und fünf Verletzten. Wie schwer, ist zunächst nicht bekannt. Die Rega und Rettungsfahrzeuge sind vor Ort. Die Kantonspolizei Fribourg bestätigt den Unfall, kann aber noch keine weiteren Angaben machen.

An der 37. Ausgabe des Alpabzuges heuer zwischen 10'000 und 12'000 Menschen teil. Jedes Jahr ziehen die Älpler mit ihren geschmückten Tieren feierlich ins Tal, um dort ihr Winter-Quartier zu beziehen.

+++ Update folgt +++

Publiziert am 24.09.2016 | Aktualisiert am 24.09.2016
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16 Kommentare
  • Rex  Schweizer 24.09.2016
    So wie ich weiss, scheute das Pferd direkt neben einem Lautsprecher. Also sind die Veranstalter schuld. Denn das darf nicht sein. Ein Pferd ist ein Fluchttier und wenn dann für ein Pferd Ohrenbetäubender Lärm aus dem Lautsprecher tönt, dann startet es durch. Der Mensch kann einfach nicht mehr Rücksicht auf die Tiere nehmen. Ein Tier muss für den Mensch funktionieren wie ein Computer.
  • Romy  Bernhardsgrütter 24.09.2016
    Immer muss man irgendeinen Sündenbock finden. Ich wünsche den Verletzten gute Besserung.
    • Pierre  Koella 25.09.2016
      Ja Romy, etwas muss doch das Pferd aufgeschreckt haben, sonst wäre es sicher nicht durchgebrannt. Klar: Schuld an der Sache ist der laute Lautsprecher.
  • Jens  Goldmann 24.09.2016
    Wünsche den Verletzten gute Genesung und hoffe dass der Alpabzug deswegen nicht verunglimpflicht wird. Leider stehen die Zuschauer manchmal schon sehr nahe.
  • Alexandra  Weber aus Kloten
    24.09.2016
    Der Mensch nimmt zu wenig Rücksicht auf die Pferde - ein Pferd ist immer ein Fluchttier und bei zu lauter Musik rennt`s eben davon - es ist einfach so - der Mensch soll sich das mal merken - Pferde auch Hunde kann man nicht einfach überall platzieren.
    ewz
    • Jürg  Handschin , via Facebook 24.09.2016
      Einer von Kloten (Stadt) gibt seine guten Ratschläge, na ja. Erfahrung = null? Lieber Alexander, es gibt nie ein null-Risiko, OK? OK!
    • Susanne  Reich 25.09.2016
      Sie werdens nicht glauben, doch in der Stadt gibt es auch Tiere und manchmal geht man sogar aufs Land reiten oder einfach Tiere anschauen. Dabei interessiert man sich für das Verhalten der Tiere. Also weiss man auch, dass ein Pferd ein Fluchttier ist und sich schnell erschreckt. Wer platziert denn schon Lautsprecher an einem Alpabzug und wofür eigentlich? Sicherlich nicht für die Pferde. Dies wissen Städter auf jeden Fall anscheinend besser.
  • Werner  Tschannen 24.09.2016
    Ausverkauf der Heimat! Da drehen nicht bloss Pferde durch, sondern auch all jene die gekünstelte Heimatliebe und Postkartenidylle verachten.