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Am Freitagmorgen erwartet Musik Hug in Zürich die 17-jährige Lehrtochter Boi Ngoc Nguyen zur Arbeit. Doch sie taucht nicht auf (Blick.ch berichtete). Auch nicht in den nächsten Stunden. Sechs Tage sind seither vergangen.
Und die Angst ist da: Fiel Boi Ngoc Nguyen einem Gewaltverbrechen zum Opfer? Ein Zeuge will das Mädchen am Bahnhof Goldau gesehen haben und konnte dies glaubhaft belegen, schreibt die Polizei.
Mittlerweile wurde auch das Handy des Teenies geortet. Doch entgegen anderslautenden Medienberichten ist das Natel des Mädchens nicht in den Händen der Polizei. Polizei-Sprecher Florian Grossmann zu Blick.ch: «Wir können das Handy nicht auf den Millimeter genau orten». Die Ortung verlaufe nur ungefähr.
Damit konnte die Polizei also nur das Gebiet eingrenzen. Wo sich dieses befindet, wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekanntgegeben. Es wird aber angenommen, dass Boi Ngoc im Tessin ist.
Hat sie sich – wie TeleZüri berichtete – mit einem Mann im Netlog-Chat verabredet? Florian Grossmann: «Wir kommentieren keine Vermutungen, nehmen aber die Ermittlungen in jede Richtung auf.»
Könnte es nicht sein, dass die 17-Jährige nur von Zuhause weggelaufen ist? «Wenn wir ein Gewaltverbrechen ausschliessen könnten, würden wir keine Vermisstanzeige veröffentlichen», so der Polizeisprecher.
Auch bei ihren Freundinnen scheint sich die 17-jährige Vietnamesin nicht gemeldet zu haben: Einige veröffentlichten im Internet verzweifelte Aufrufe: «Bitte chum zrugg!» (num)
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Die 17-jährige Boi Ngoc Nguyen wird seit Freitag vermisst. (Kapo Schwyz)