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Der Informatiker Hervé Falciani (37) klaute Kundendaten bei der britischen Privatbank HSBC in Genf. Die Dokumente gerieten in die Hände der französischen Behörden. Ein gefundenes Fressen für die Steuereintreiber, die anhand der Daten Steuer-Betrüger aufspüren wollen.
Nun bekommt die Schweiz von der Generalstaatsanwaltschaft Aix-en-Provence die Daten zurück, wie ein Sprecher des französischen Justizministeriums erklärte. Wie viele Dokumente wann die Hand wechselten, konnte er nicht sagen.
Frankreich habe «Kopien oder Originale» der Akten für seine eigene Untersuchung zurückbehalten, sagte der Sprecher. Dies werde bei allen internationalen Rechtshilfeersuchen so gehandhabt. Sowohl die schweizerische als auch die französische Justiz könnten mit beglaubigten Kopien arbeiten. (SDA/noo)
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Er steckte hinter dem Datenklau: Hervé Falciani. (Screenshot SF)