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Die SVP-Parteispitze hat entschieden: Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf muss aus der Partei austreten. Entweder sie geht freiwillig – oder die gesamte Bündner Sektion der Volkspartei wird ausgeschlossen.
Die unmissverständliche Drohung kommt bei einigen Blick.ch-Lesern gut an. Bei anderen überhaupt nicht. Es sei wie in einer Diktatur finden viele. Andere bewundern die SVP für ihre Konsequente Haltung. Hier finden Sie eine kleine Auswahl aus mehreren hundert Zuschriften:
Contra SVP
«Langsam macht mir diese Partei Angst!» Wirz, Bassersdrof
«Dieses SVP-Theater nervt gigantisch! Ich mag es nicht mehr hören! Meine Konsequenz daraus: Ich werde Brunner am Secheseläuten ausbuhen. Ich freue mich auf weitere Teilnehmende.» Melliger, Zürich.
«Die Zürcher SVP ausschliessen, somit wäre allen geholfen...», Peter Leibungut, Zürich.
«Hochmut kommt vor dem Fall! Das gilt auch für die SVP-Leitung.» T. Ryser, Beckenried
«Die Parlamentarier haben gewählt. Hr. Blocher konnte keine Mehrheit finden. Die SVP muss als demokratische Partei wissen, dass ein Diktat nicht funktioniert.» M. Schenk, Stansstad
«Wann wirft das Volk endlich Mörgeli, Brunner und Maurer aus dem Bundeshaus.» Ruth, Altstätten.
«Wäre schön, wenn sich die SVP bei Gelegenheit bzw. erstmals seit dem 12.12.2007 wieder mal um Sachpolitik kümmern würde. Oder wenn die liberalen Geister in der SVP, die es auch gibt, die Partei wechseln würden.» Marc, Muri
«Es ist unglaublich was die SVP Spitze treibt! Das dies das Schweizer Volk so akzeptiert?» Alain Geiger, Aeschi
«Primitiver gehts nicht mehr. Die SVP macht die Rechnung ohne den Wirt.» Christian, Ilanz.
«Das Vorgehen der SVP hat nichts mehr mit Demokratie zu tun. Das geht schon Richtung Diktatur» Heinz Dürig, Biel.
«Dies passt zu dieser Macht-Partei um den Zürcher-Flügel!! Wann werden die gemässigten Mitglieder endlich wach und gründen eine neue Partei, welche dem Namen Volkspartei würdig ist?» Otto Gautschi, Sempach
Pro SVP
«Absolut richtig der Rausschmiss. Geradlinig, konsequent, glaubwürdig, wie die SVP.» Luca, Kerns.
«Auf diese Art und Weise Bundesrätin zu werden ist alles andere als ehrenhaft. Die SVP ist gut beraten Ordnung zu schaffen.» Narcel Heer, Wil SG
«Eine Justizministerin, die Widersprüche zulässt, ihre eigene Partei hintergeht, ihre eigene Karriere in den Vordergrund stellt, ist untragbar! Die SVP handelt transparent und konsequent!» Urs von Wyl, Teryvaux
«Sehr gut! Wie vertrauenswürdig sind Politiker, welche selbst die eigene Partei hintergehen?» Peter Müller, Zürich.
«Das finde ich das absolut richtige Vorgehen, denn Frau Widmer-Schlumpf hat ihre Partei verar... und belogen!» R. Walter, Zollikofen.
«Wurde aber auch Zeit! Frau Widmer-Schlumpf, welche es ja mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, hat definitiv nichts mehr in der SVP verloren.» Armin, Luzern.
«Wen sie Grösse hat, sollte sie selber gehen! Ich habe sicher nicht meine Stimme für jemanden gegeben der mit der SP unter einer Decke steckt!» Andreas, Aesch.
«Wer mit fremden Partnern ins Bett geht, muss die auch die Konsequenzen tagen.ۚ» Osi, St. Gallen
«Jawohl, weg mit Ihr!» Eggenberger, Buchs SG
«Wer aus eigenem Machtinteresse mit der SP ein solches Falschspiel mitmacht und dann vor der Wahl noch mit Bedenkfrist und Unschuldsmiene die eigene Partei und den besten Bundesrat desavouiert, gehört aus der Partei ausgeschlossen.» Ottiger, Sachseln.
play
Im Dezember 2007 erklärte Evelyne Widmer-Schlumpf die Annahme zur Wahl der Bundesrätin - gegen den Willen ihrer eigenen Partei, der SVP. (Reuters)