| Grund | % der Fälle |
| Psychisch | 53 |
| Rücken usw. | 17.5 |
| Lungen | 5 |
| Nerven | 4.5 |
| Augen | 3 |
| Herz- Kreislauf | 2.5 |
| Übergewicht | 2.5 |
| Hautprobleme | 2 |
| Ohrenprobleme | 1.5 |
| Untergewicht | 1.5 |
Die Weicheier-Liste: Warum Rekruten schlapp machen
Zu dick, zu dünn, Problemhaut: Um keinen Militärdienst zu leisten, machen Schlaffi-Rekruten alles. Die 10 Punkte-Weicheier-Liste für Dienstuntauglichkeit exklusiv auf Blick ch.
Von Beat Kraushaar | Aktualisiert um 22:34 | 12.12.2009
Fast jeder zweite junge Zürcher Mann ist militärisch gesehen ein Weichei. Mit 44 Prozent dienstuntauglichen Rekruten führen sie in der Deutschschweiz die Liste der Schlaffi-Soldaten an. Nur Genf in der französischen Schweiz liegt mit 48 Prozent Untauglichen noch knapp vor den Zürchern (siehe Tabelle unten).
Dass gerade Städte wie Zürich und Genf Spitzenreiter der Weicheier-Liste sind, ist kein Zufall. Auf den Punkt gebracht, meint das Verteidigungsministerium (VBS) dazu: Je grösser der Anteil der städtischen Männer mit ihrer mangelnden sportlichen Leistungsfähigkeit, desto grösser die Ausfallquote.
Warum sind dann mit Wallis und Jura ländliche Kantone auf den Rängen 3 und 4? Die Bevölkerung in diesen Kantonen gilt als eigenwillig und freiheitsliebend. Patriotische Gefühle für die Armee sind da nicht gerade hoch im Kurs.
Anders sieht dies im Kanton Nidwalden aus. Mit 77,7 Prozent diensttauglichen Rekruten der absolute «Harteier»-Spitzenreiter. Dahinter folgt Luzern (77,1 Prozent), der traditionell mit vielen Schweizer-Gardisten im Vatikan vertreten ist.
Blick.ch weiss, was die Schlaffi-Rekruten für Gründe ins Feld führen, um keinen Armeedienst leisten zu müssen. Spitzenreiter sind psychische Gründe wie Ängste aller Art, Schlaflosigkeit, Depressionen, Magenschmerzen und sich nicht einordnen können. Jeder zweite kommt so vom Militär weg.
An zweiter Stelle stehen Rücken- und Knieprobleme (17,5 Prozent).
Dann wird es abenteuerlich: Rund dreitausend junge Männer (21 Prozent der Untauglichen) müssen keine RS leisten, weil sie zu dick oder zu dünn sind. Dazu kommen Haut-, Ohren-, Lungen, Herz oder Kreislaufprobleme (siehe Liste).
Dass gerade Städte wie Zürich und Genf Spitzenreiter der Weicheier-Liste sind, ist kein Zufall. Auf den Punkt gebracht, meint das Verteidigungsministerium (VBS) dazu: Je grösser der Anteil der städtischen Männer mit ihrer mangelnden sportlichen Leistungsfähigkeit, desto grösser die Ausfallquote.
Warum sind dann mit Wallis und Jura ländliche Kantone auf den Rängen 3 und 4? Die Bevölkerung in diesen Kantonen gilt als eigenwillig und freiheitsliebend. Patriotische Gefühle für die Armee sind da nicht gerade hoch im Kurs.
Anders sieht dies im Kanton Nidwalden aus. Mit 77,7 Prozent diensttauglichen Rekruten der absolute «Harteier»-Spitzenreiter. Dahinter folgt Luzern (77,1 Prozent), der traditionell mit vielen Schweizer-Gardisten im Vatikan vertreten ist.
Womit man untauglich ist
Blick.ch weiss, was die Schlaffi-Rekruten für Gründe ins Feld führen, um keinen Armeedienst leisten zu müssen. Spitzenreiter sind psychische Gründe wie Ängste aller Art, Schlaflosigkeit, Depressionen, Magenschmerzen und sich nicht einordnen können. Jeder zweite kommt so vom Militär weg.
An zweiter Stelle stehen Rücken- und Knieprobleme (17,5 Prozent).
Dann wird es abenteuerlich: Rund dreitausend junge Männer (21 Prozent der Untauglichen) müssen keine RS leisten, weil sie zu dick oder zu dünn sind. Dazu kommen Haut-, Ohren-, Lungen, Herz oder Kreislaufprobleme (siehe Liste).
Wie sich junge Schweizer vor dem Militärdienst drücken
Wo die Dienstuntauglichen leben
| Rang | Kanton | % tauglich |
| 1. | Genf | 52 |
| 2. | Zürich | 56 |
| 3. | Wallis | 56.4 |
| 4. | Jura | 56.6 |
| 5. | Neuenburg | 57.6 |
| 6- | Waadt | 58.4 |
| 7. | Basel-Stadt | 60.6 |
| 8. | Zug | 61.1 |
| 9. | Schaffhausen | 61.3 |
| 10. | Tessin | 63.7 |
Stramm stehen das wollen immer weniger Rekruten (Keystone)
In Zürich fällt jeder zweite Mann bei der Aushebung durch. (SoBli)
Umfrage
Werden bei der Aushebung zuviele junge Männer ausgemustert?
Ja
56.45%
Nein, denn die Armee braucht eh nicht mehr viele Soldaten.
34.83%
Nein
7.15%
Weiss nicht.
1.57%
Das sagen Blick.ch-Leser
- Robin Born, Santa Barbara - 23:53 | 21.10.2009
- » Roger Federer in den Militärdienst? Hast du Sie nicht mehr alle? Was nützt dem Schweizer Militär einen Weltstar in einem Panzer? Federer hat mehr als genug für die Schweiz getan und ist dem Schweizer Militär mehr Nutzen, wenn er Millionenbeiträge (Wehrpflichtersatz) zahlt, als in einem TAZ. Der Militärdienst jetzt ist doch lächerlich, die gutgebildeten Leute haben zu wenig Motivation um weiterzumachen, weil einfach 90es Militär reiner Kindergarten ist.
- Gautschi Gregor, 7000 - 22:49 | 21.10.2009
- » Warum immer das Theater mit dem Militär,Ich habe das Militär gemacht und sage sofort abschaffen das Militär.Grüsse aus Graubünden
- Anton Schweizer, Luzern - 22:23 | 21.10.2009
- » Frage: Warum ist Roger Federer untauglich bzw. nicht eingezogen worden. OHNE WERGERECHTIGKEIT MUSS DIE ALLGEMEINE WERPFLICHT ABGESCHAFT WERDEN. Denn es kann nicht sein das der brave auch der dumme ist und 1 bis 2 Prozent seiner Lebzeit für das Militär opfern muss. Wo bleibt der alte liberale Geist der Schweiz? Tauglichkeit darf nicht am Geld/Ruhm/Verdienst gemessen werden sondern nur an den körperlichen und geistigen Fähigkeiten.
- michael schwegler, zell - 20:54 | 21.10.2009
- » und alle fragen sich wiso schon so viel tödliche unfälle pasiert sind bei der armee!? wir sind nicht im krieg und trotzdem velieren immer wieder junge leute ihr leben. warum nur??? lieg es vileicht daran weil leute dazu gezwungen werden etwas zu tun für dass sie gar kein intresse haben, ihnen absolut egal ist was der möchtegern zu verzapfen hat, dazu gezwungen werder mit einer waffe zu hantieren oder passieren solche unfälle eifach so weil alle so motiviert sind!!!???
- Marcel Berner, Bern - 20:40 | 21.10.2009
- » Von der in der Schweiz wohnhaften Bevölkerung sind 22usländer - die leisten keinen Militärdienst. Vom verbleibenden Rest sind die Hälfte Frauen - auch die leisten keinen Militärdienst (auch keinen Ersatzdienst oder finanzielle Abgeltung - warum eigentlich?). Vom Rest sind ca. 40ienstuntauglich. Und vom verbleibenden Rest ist eine grosse Minderheit aus "Gewissensgründen" nicht mehr in der Armee. Wehrgerechtigkeit?
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