Die schlimmsten Brandstifter der Schweiz

  • Publiziert: 12.05.2009, Aktualisiert: 02.01.2012

BERN – Bis zu 20'000 Mal brennt es pro Jahr in Schweizer Haushalten, um die 50 Menschen lassen jährlich ihr Leben in einem Feuer und die Brandschäden belaufen sich auf 80 Millionen Franken jährlich. Die neue BFB-Brandstatistik hat die schlimmsten Feuerteufel jetzt aufgelistet.

Vergesslichkeit und Unachtsamkeit ist mit der schlimmste Brandstifter. Das zeigt die neue BFB-Brandstatistik für das Jahr 2008. In Schweizer Wohnungen und Einfamilienhäusern ereignen sich jährlich um die 20000 Brände. Das entspricht 70 Prozent aller Brandfälle schweizweit.

Die schlimmsten Feuerteufel

Spitzenreiter sind vergessene Herdplatten und Pfannen mit überhitztem Öl. Dicht gefolgt von Raucherwaren, Kerzen, elektrischen Geräten sowie dem Grill, der sich auf Platz fünf der schlimmsten Übeltäter einreiht. Natürlich alles gepaart mit der Unachtsamkeit ihrer Benützer.

Was tun, wenn es brennt

Oft wird der Brand, durch falsche Löschversuche noch verschlimmert. Also rät die Beratungsstelle für Brandstiftung (BFB): Überhitztes Öl nie mit Wasser löschen, sonst besteht die Gefahr einer Fettexplosion. Kleinen Flammen ist mit einem Pfannendeckel oder einem Löschtuch beizukommen – sie können so erstickt werden. Um sich nicht die eigenen Finger zu verbrennen, rät die BFB zum Überziehen von Kochhandschuhen.

Das wichtigste ist aber, es gar nicht erst zum Brand kommen zu lassen. Also immer schön achtsam bleiben. (SDA/s5j)

play Angemacht und vergessen. Herdplatten führen die Statistik der BFB an. (Vario Press)

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