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Vergesslichkeit und Unachtsamkeit ist mit der schlimmste Brandstifter. Das zeigt die neue BFB-Brandstatistik für das Jahr 2008. In Schweizer Wohnungen und Einfamilienhäusern ereignen sich jährlich um die 20000 Brände. Das entspricht 70 Prozent aller Brandfälle schweizweit.
Die schlimmsten Feuerteufel
Spitzenreiter sind vergessene Herdplatten und Pfannen mit überhitztem Öl. Dicht gefolgt von Raucherwaren, Kerzen, elektrischen Geräten sowie dem Grill, der sich auf Platz fünf der schlimmsten Übeltäter einreiht. Natürlich alles gepaart mit der Unachtsamkeit ihrer Benützer.
Was tun, wenn es brennt
Oft wird der Brand, durch falsche Löschversuche noch verschlimmert. Also rät die Beratungsstelle für Brandstiftung (BFB): Überhitztes Öl nie mit Wasser löschen, sonst besteht die Gefahr einer Fettexplosion. Kleinen Flammen ist mit einem Pfannendeckel oder einem Löschtuch beizukommen – sie können so erstickt werden. Um sich nicht die eigenen Finger zu verbrennen, rät die BFB zum Überziehen von Kochhandschuhen.
Das wichtigste ist aber, es gar nicht erst zum Brand kommen zu lassen. Also immer schön achtsam bleiben. (SDA/s5j)
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Angemacht und vergessen. Herdplatten führen die Statistik der BFB an. (Vario Press)