Die Mutter der Dschihad-Reisenden in Sorge «Wir haben keine Ahnung, wie es Franziska geht»

WINTERTHUR - Franziska S. (29) aus Winterthur wollte mit ihrem Sohn (4) nach Syrien reisen, um sich der Terrormiliz Islamischer Staat anzuschliessen. Ihre Mutter wusste von nichts. Die zum Islam konvertierte Frau ist wieder in der Schweiz.

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Franziska S.* wollte nach Rakka reisen, in die Terroristen-Hochburg des Islamischen Staates (IS). Mit dabei: Ihr keiner Sohn Adam (4), den sie wenige Tage zuvor in Ägypten entführt hatte.

Doch die Reise der jungen Mutter endet am 30. Dezember an der griechisch-türkischen Grenze. Dort wird sie erkannt und von der Polizei verhaftet (BLICK berichtete). Ihr ägyptischer Ehemann Mahmoud A. hatte die Behörden über die Entführung seine Sohnes informiert. Für ihn war klar: Seine Frau will nach Syrien in den Dschihad.

Wie arabische Medien berichten, soll Franziska S. den Kontakt zu ihrer Familie in der Schweiz schon länger abgebrochen haben. Das bestätigt die Mutter gegenüber BLICK: «Franziska ist vor Jahren nach Ägypten ausgewandert. Wir haben keine Ahnung, wie es ihr geht.»

Die Bundesanwaltschaft bestätigt gegenüber BLICK jedoch, dass Franziska S. inzwischen wieder in der Schweiz ist. Sie muss jetzt mit juristischen Konsequenzen rechnen: «Die Bundesanwaltschaft hat gegen eine Schweizerin mit Wohnsitz im Ausland ein Strafverfahren wegen mutmasslicher Verstösse gegen das sogenannte IS-Gesetz sowie mutmasslicher Unterstützung einer kriminellen Organisation eröffnet», schreibt Sprecherin Walburga Bur.

«Sie wurde bei der Einreise angehalten und ist einvernommen worden.» Weitere Angaben wollte Bur nicht machen.

*Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 12.01.2016 | Aktualisiert am 12.01.2016
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12 Kommentare
  • Boris  Kerzenmacher 13.01.2016
    Man muss radikale Muslime nach Syrien oder Irak ziehen lassen. Die werden sich noch ganz schön umgucken dort, besonders die Frauen.Im zurzeit gelebten Islam tendiert das Ansehen von Frauen gegen null.Bei Boko Haram haben sie Mädchen neulich für 100 Dollar verkauft. Man muss hier auch erwähnen, wieviel ein mittelmässiges Kamel in diesen Ländern bringt. Richtig, viel mehr!
    Viel Spass dort unten! Macht noch schnell ein Selfie vor eurer Abreise mit Eurem Kopf auf dem Hals, bevor es nicht mehr geht.
  • Urs  Zaugg aus Oakleigh
    13.01.2016
    Sie entfuehrte das Kind in Agypten. Sofort nach Agypten ausliefern, lasst die Agyptische Justitz walten
  • Ernst  Uebersax 13.01.2016
    Die gehört blitzartig wieder zurück. Ueberwachen dieser Islamisten ist unmöglich. Es dürfen keine Flüchtlinge und Asylbewerber islamischen Glaubens in der Schweiz aufgenommen werden.
  • jahn  berger 13.01.2016
    Täterschutz wird wieder grossgeschrieben in schweizer nachrichten blätter und sendungen.
  • hanspeter  kobelt 13.01.2016
    Wieso respektiert man nicht die Entscheidung dieser Frau, bei ihren Glaubensbruedern zu sein und sich dort umbringen zu lassen? Nun wird sie vermutlich wieder "intergriert" auf Steuerzahlerskosten, bis zum naechsten Moschee-Besuch mit Hassprediger ....das Kind ist ja gerettet, also lasst die Mutter ruhig gehen. So eine Frau hat eh nicht ganz alle Tassen im Schrank.