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Heinz, Zürich: Herr Schlüer, meines Erachtens ist das Minarett-Verbot schlicht rassistisch. Wieso hetzen Sie gegen einen Grossteil der Menschheit mit solchen Aktionen?
Ulrich Schlüer: Keine Spur von Rassismus!
Timo Würgler, Bolligen: Herr Schlüer, im Talktäglich haben Sie gesagt, Sie erwarten einen Ruck bei allen Politikern und Behörden, wenn die Initiative angenommen wird. Und zwar weil man dann merke, dass das Volk anders denkt als die Behörden. Die Minarette haben doch nichts mit anderen Fällen (Ausschaffung, etc.) zu tun?
Ulrich Schlüer: Das Minarettverbot stoppt die Islamisierung. Politiker, die das heute unterschätzen und an ihre Wiederwahl denken, müssen realisieren, dass auf das Volk zu hören ist.
Sabine, Roggwil: Sehr geehrter Herr Schlüer. Die Minarette sind doch nicht das eigentliche Problem. Sie würden gescheiter die Muslime zur einer Integration zwingen, die den Namen verdient.
Ulrich Schlüer: Das Minarettverbot stoppt jene, welche die politische Islamisierung der Schweiz anstreben. Nur diese sind zu stoppen. Die integrierten Muslime sind nicht betroffen.
Markus Hofstetter, Zürich: Sehr geehrter Herr Schlüer, finden Sie es nicht unsinnig, diesen Paragraphen in die Bundesverfassung zu übernehmen? Sollte dies nicht Sache der Gemeinden sein?
Ulrich Schlüer: Die Versuche auf Gemeindeebene (Winterthur, Wangen b. Olten) blieben resultatlos. Wir brauchen einen Bundesverfassungs-Artikel.
Sandra Kolbert Zürich: Was genau haben Minarette mit Zwangsehe und Islamisierung zu tun? Ihre Kampagne vermischt total die Tatsachen.
Ulrich Schlüer: Minarette sind Symbol, Zwangsehen die unmittelbare Folge der Islamisierung des Rechts.
Verena Kündig, Winterthur: Es gibt ja nur vier Minarette in der Schweiz. Geben Sie den Muslimen mit Ihrer Initiative nicht viel zu viel Gewicht und erreichen so das Gegenteil?
Ulrich Schlüer: Wehret den Anfängen!
Dieter Mannhart, Zürich: Sollte man nicht gleich alles Religiöse aus dem öffentlichen Leben verbannen? Egal, ob es sich dabei um Christliches, Muslimisches oder Jüdisches handelt? Das wäre doch nichts als fair in einer Gesellschaft, die auf gleichen Rechten für alle basiert.
Ulrich Schlüer: Nein. Nur der Islam auferlegt seinen Anhängern verbindliche rechtliche Normen. Die Religionsfreiheit soll gewährleistet bleiben.
Meier, Fredi, Wollishofen: Herr Schlüer, denken Sie die Minarette in der Schweiz werden sich in nächster Zeit so rasant vermehren, dass die Schweiz voller Muslimen ist?
Ulrich Schlüer: Vermehren werden sie sich sicher, wenn das Minarettverbot nicht durchgesetzt wird.
Reto Tobler, Winterthur: Ob wir jetzt 4 oder 20 Minarette haben – deswegen gibt es nicht mehr oder weniger Zwangsehen. Die SVP nutzt hier einfach nur die Angst, die total unbegründet ist.
Ulrich Schlüer: Es gilt der politischen Islamisierung entgegen zu treten. Dann verschwindet jenes islamische Recht, das der Bundesverfassung widerspricht.
Werner Meier Zug: Herr Schlüer, die ARK hat im Entscheid vom 6.3.06 einem asylunwürdigen Aegypter den Nachzug der 12 jährigen (!) Gattin gewährt (Vertreterheirat nach Abweisung des Asylgesuchs). Wie kann die Anti-Minarettinitiative solche Skandale verhindern?
Ulrich Schlüer: Diesen Entscheid kenn ich. Er ist falsch, ja skandalös.
Felix Kronenberger, Dietikon: Sind sie eigentlich gegen Muslime? Ich dachte die Zeit der Religionskriege ist vorbei...
Ulrich Schlüer: Nein, aber wir treten dem Versuch entgegen, das Scharia-Recht an der Verfassung vorbei in der Schweiz Schritt für Schritt durchzusetzen.
Mirjam Wüthrich, Münchenbuchsee: Guten Tag Herr Schlüer, ich habe gehört, dass es in England verboten ist auf Weihnachtskarten christliche Symbole zu plazieren, da sich die Muslime dadurch verletzt fühlen. Könnte sowas auch bei uns passieren?
Ulrich Schlüer: In der Schweiz haben die Muslime volle Religionsfreiheit. Aber sie müssen auch anerkennen, dass die Schweiz christliche Wurzeln hat. Auf christliche Zeichen und Formen zu verzichten, kommt nicht in Frage.
Sabine, Roggwil: Wie weit ist denn ihrer Meinung nach die sogenannte Islamisierung fortgeschritten?
Ulrich Schlüer: Wir haben in der Schweiz 17000 Zwangsehen. Das sind 17000 zuviel.
Heinrich Schlüer, Zürich: Hallo Ueli, geht es gut? Gruess Heiri
Ulrich Schlüer: Danke, Heiri, es geht mir gut! Schade, dass es Dich nicht gibt ;-)
Kasper Benjamin, Ermatingen: Lieber Ueli, was denkst, wie wird das Ergebnis am 29.11 ausfallen?
Ulrich Schlüer: Wenn wir bis zum Schluss dranbleiben, haben wir durchaus eine Gewinnchance.
Sabine, Roggwil: Mich nerven die kriminellen Ex-Jugoslawen viel mehr, als irgendwelche Minarette. Nur schaut dort die Politik weg.
Ulrich Schlüer: Für diese haben wir die Ausschaffungs-Initiative lanciert. Sie kommt wahrscheinlich 2010 zur Abstimmung.
Hekuran, Olten: Herr Schlüer, wie sieht die Islamisierung nach Ihrer Meinung aus? Das Minarett wird im Koran nicht erwähnt, wird denn ein Kirchturm in der Bibel erwähnt? Was ist der Unterschied, wenn ein Jude eine Synagoge nach deren Traditionen baut, die Buddhisten ihre Tempel nach deren Traditionen und Muslime eine Moschee mit Minarett? Ganz ehrlich Herr Schlüer, mit solchen Initiativen bringen Sie die Schweiz zurück und nicht nach vorne! Die Schweiz wird so die Beispielposition für Demokratie verlieren. Meiner Meinung nach, hat dies nichts met dem Schutz der Schweiz zu tun.
Ulrich Schlüer: Nur das Minarett diente in der Geschichte regelmässig als Machtsymbol.
Staudenmann Jürg Oberwangen: Besten Dank Herr Schlüer für Ihre Arbeit zum Thema. Ich finde es erschreckend wie wenig Wissen die meisten Leute vom Islam haben. Sie sind einer der wenigen die sich Informiert haben, jedoch wollen viele nicht warhaben dass diese Ideologie der Untergang unserer Zivilisation bedeutet. Stichwort Fertilitätsrate. Schlussendlich sind wir in Zukunft nur noch Geschichte wenn es so weitergeht wie bisher. Was können wir nur tun damit mehr Leute abstimmen gehen?
Ulrich Schlüer: Danke! Wir können aktiv bleiben.
Herr Schlüer, vielen Dank für Ihren grossen Einsatz. Warum belügen die Gegner der Initiative das Volk? Ist es mehr politische Korrektheit oder Angst? Ich hoffe, Sie setzen sich weiterhin ungehindert für die Interessen der Schweiz ein! Herzlichen Dank.
Ulrich Schlüer: Ausschlaggebend ist wohl der Mangel an Argumenten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Chris Wetter, Schaffhausen: Grüezi Herr Schlüer. Ich selber bin absoluter Befürworter der Minarett-Initiative. Obwohl die Plakate eine klare Sprache sprechen und zum Ausdruck bringen, was uns bevorstehen kann, glaube ich nicht, dass sie das Ziel (nämlich die Annahme der Initiative) erreichen werden – leider. Meine Frage: was sagen Sie zu den 250000 Deutschen, die bereits dauerhaft hier wohnen? was sagen sie zu den Tausenden, die jedes Jahr unser Land strömen? finden sie DAS nicht Wahnsinn?
Ulrich Schlüer: Den Abstimmungskampf können wir durchaus gewinnen.
Romer Jakob Mels: Denken Sie, dass die Minarettinitiative angenommen wird? Was muss unternommen werden, wenn sie abgelehnt wird um die Islamisierung zu verhindern?
Ulrich Schlüer: Die Initiative muss angenommen werden. Jede andere Massnahme ist schwieriger durchzusetzen.
Heinz, Zürich: Sie sagen, die Initiatve sei nicht rassistisch. Was bitteschön ist es denn anderes als plumpe Hetze gegen Ausländer? Gerade Sie mit ihrer Polit-Vita stehen soweit rechts, dass ich ihre Antwort nicht glauben kann.
Ulrich Schlüer: Wir wehren uns gegen den Versuch, mit dem Scharia-Recht verfassungwidriges Recht in der Schweiz durchzusetzen. Das hat mit dem Rechtsstaat, nicht mit Rassismus zu tun.
Böhm Susanne, Horgen: Ich habe einen muslimischen Partner und habe über vier Jahre in einer Islamischen Republik gewohnt. Was Sie erzählen, entbehrt jeglicher Realität. Waren Sie schon länger in einem Islamischen Land und wenn ja, wo?
Ulrich Schlüer: Wollen Sie ernsthaft behaupten, es gäbe in islamischen Ländern keine Zwangsehen? Das behaupten nicht einmal Muslime.
Reto Tobler, Winterthur: Aber das Islamische Recht ist ja gar kein Thema – es gilt noch immer das Schweizer Recht und daran wird sich auch mit 20 Minaretten nichts ändern!
Ulrich Schlüer: 17000 Zwangsehen verstossen gegen Schweizer Recht. Aber sie sind Scharia-konform.
Hans-Peter Baser: Wieso soll ein Minarett verboten sein..?
Ulrich Schlüer: Weil das Minarett als Speerspitze für die Durchsetzung von Scharia-Recht dient.
Böhm Susanne Horgen: Wissen Sie eigentlich, dass in fast allen muslimischen Ländern nicht die Scharia Gesetzesgrundlage ist? Nicht mal in der Islamischen Republik Mauretanien. Sie verwischen alles und sind fremdenfeindlich.
Ulrich Schlüer: Die Scharia wird nicht in jedem Land gleich und vollständig angewendet. Aber sie beeinflusst das Recht in jedem muslimischen Staat massgeblich.
Felix Kronenberger, Dietikon: Ich bitte Sie: Sharia und Minarette haben ebensoviel miteinander zu tun wie Kirchentürme und Inquisition! Wehren Sie sich auch gegen diese, weil bald die Eiserne Jungfrau wieder eingeführt wird?
Ulrich Schlüer: Minarette sind politische Symbole des Machtanspruchs, des Sieges. Der türkische Premierminister Erdogan vergleicht sie mit Bajonetten. Bajonette sind nichts Religiöses.
Romina Reale, Kreuzlingen: Was denken Sie über das Baugesetz?
Ulrich Schlüer: In Winterthur und in Wangen b. Olten kamen Minarett-Gegner inklusive Gemeinde mit dem Baurecht nicht durch.
Sandra Bühler, Rotkreuz: Was tun sie, wenn sie keine Mehrheit erlangen, müssen wir dann vor dem Islam in ein anderes Land flüchten, oder werden die Gegner in ein paar Jahren selber merken wos geschlagen hat?
Ulrich Schlüer: Wollen Sie damit sagen, Muslime könnten demokratische Entscheide nicht respektieren? Dann ist das Minarettverbot umso notwendiger.
Dieter Mannhart, Zürich: Was ändert ein Minarett-Verbot an den verbindlichen rechtlichen Normen des Islam? Das hat doch keinen Einfluss darauf. Oder?
Ulrich Schlüer: Alle Schweizer Behörden, die bisher die Zwangsehen und andere Scharia-Folgen bewusst «übersehen» haben, merken bei Annahme der Initiative, was das Volk von ihnen erwartet. Sie werden sich entsprechend verhalten.
Keller Sara, Baden: Vielen Dank für ihren wertvollen Einsatz. Warum belügen die Gegner das Volk? Ist es Angst oder politische Korrekheit?
Ulrich Schlüer: Vorallem ist es Mangel an haltbaren Argumenten. Vielen Dank!
Thomas Bigler, Zürich: Warum machen Sie Symbolpolitik und sorgen nicht dafür, dass die Schweiz ein sinnvolles Einwanderungsgesetz erhält? Klare Kriterien, klare Pflichten und Rechte?
Ulrich Schlüer: Sowohl das Minarettverbot als auch Gesetze zur Einwanderungsbeschränkung sind notwendig. Beides ist durchzusetzen.
Nicole, Bern: Ich bin ganz ihrer Meinung. Ich hoffe doch sehr, dass die Initiative angenomen wird, sonst frage ich mich langsam, was aus unserer Schweiz noch werden soll.
Ulrich Schlüer: Danke für Ihre Unterstützung.
Reto Tobler, Winterthur: Auch mit 20 Minaretten wird sich nichts ändern...
Ulrich Schlüer: Und die Zwangsehen, die Zunahme der Genitalverstümmelungen sollen wir einfach übersehen?
Selima Benjic, Dietikon: Herr Schlüer, Ihr Ausländerhass ist einfach unglaublich. Ich bin eine gebürtige Bosnierin und lebe seit 30 Jahren in der Schweiz. Habe mich bestens integriert, rase und klaue nicht. Trotzdem bin ich gläubige Muslimin. Also für Sie eine Verbrecherin?
Ulrich Schlüer: Ich hasse niemanden. Aber als Schweizer wehre ich mich gegen politische Islamisierung, die im Widerspruch zu unserer Verfassung eingepflanzt werden soll.
Dieter Mannhart, Zürich: Unternehmen sie auch einmal etwas gegen die Deutschen? Diese nerven mich mehr als die Muslime, denn sie nehmen uns Schweizern die guten Arbeitsplätze weg.
Ulrich Schlüer: Dies ist ein anderes Problem. Die deutschen Einwanderer respektieren nach meiner Erfahrung unser Recht.
Danyal Franovski: Mit Verboten erreichen Sie doch wenig. Warum nicht einen aktiven Dialog suchen? Mit einem Minarettverbot stösst man unnötig einen ganzen Kulturkreis vor den Kopf!
Ulrich Schlüer: Viele Musliminnen, die in der Schweiz die Gleichberechtigung schätzen, unterstützen unsere Initiative.
Simon Schenk, Bern: Herr Schlüer, wann bringen Sie endlich eine sinnvolle Initiative, welche das «Problem» wirklich löst. Nur weil sie Minarette verbieten, können Sie den Strom und die Islamisierung nicht stoppen. Es ist einfach eine unnötige Aktion! Völlig am Ziel vorbei. Das wissen sie sicher selbst auch schon seit der Arena-Sendung mit BR Schlumpf. Nur können Sie jetzt nicht mehr von Ihrem Kurs abweichen Schade. Ich finde, man solte andere Ansätze finden um das «Problem» zu stoppen
Ulrich Schlüer: Wer das Machtsymbol der Islamisierung untersagt, verhindert auch die dahinterstehenden Absichten.
Würgler Timo, Bolligen: Herr Schlüer, nennen Sie mir doch ein Beispiel dieser «schleichenden Islamisierung»? Ich sehe diese nämlich nicht. Da gibt es weit schlimmeres in unserem Land.
Ulrich Schlüer: 17000 Zwangsehen, Genitalverstümmelungen, Forderung nach Trennung von Reinen und Unreinen auf Friedhöfen (Liestal, Luzern) usw.
Petra, Bern: Müssen eigentlich die bestehenden Minarette abgerissen werden, wenn die Initiative angenommen wird?
Ulrich Schlüer: Nein, wir sind generell gegen die rückwirkende Anwendung von neuem Recht.
Chris Wetter, Schaffhausen: Herr Schlüer, haben Sie eine Ahnung, weshalb immer und immer wieder ein Grossteil der Schweizer die Augen vor der Realität verschliesst und für das «falsche» stimmt, um dann im Nachhinein wieder blöd rumzujammern und sich über die Umstände aufzuregen? Ich verstehe das nicht.
Ulrich Schlüer: Ich auch nicht. Jetzt ist mit dem Minarettverbot die richtige Entscheidung zu treffen.
Mario, Schweiz: Ich finde es traurig, wie wenig von den Schweizern verstehen, was bei dieser Initiative alles auf dem Spiel liegt.
Ulrich Schlüer: Die Veranstaltungen sind ausserordentlich gut besucht. Sehr viele Leute wissen nur zu genau, was auf dem Spiel steht.
Christine Steurer, Lausanne: Ich empfehle jedem das Buch «Mein Iran», die Autobiografie der Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi zu lesen. Und dies vor der Abstimmung!! Es zeigt ehrlich und sachlich das wirkliche Leben der Frauen in einem islamischen Staat mit dem islamischen Glauben auf. Ich war schockiert. Und dies hat nichts mit Ausländerhass zu tun. Sondern als Schweizer Frau will ich mir meine Rechte bewahren. Herr Schlüer, machen Sie weiter so!
Ulrich Schlüer: Auch ich empfehle dieses Buch! Danke für die Unterstützung.
Felix Kronenberger, Dietikon: Ein Minarett macht doch noch kein Sharia-Staat. Ich bitte Sie! Die Argumentation ist populistisch, plump und reine Hetze! Was sagen Sie dazu?
Ulrich Schlüer: Diejenigen, die in der Vergangenheit die Eindringung von Scharia-Recht nicht wahrhaben wollten, suchen offensichtlich Ausreden, um sich weiterhin nicht mit der Realität auseinandersetzen zu müssen.
Staudenmann Jürg Oberwangen: Sehr geehrter Herr Schlüer, wie reagieren Sie wenn der Islam mit einer Rasse verglichen wird, wir Schweizer sind ja auch keine Rasse?! Das Antirassismusgesetz schützt definitiv keine Schweizer.
Ulrich Schlüer: Ich habe den Islam nie als Rasse verstanden. Vielmehr als Religion, die ihren Anhängern – im Gegensatz zu allen andern Weltreligionen – mit der Scharia verbindliches Rechtsverhalten vorschreibt, das im Gegensatz steht zu den Grundrechten und Freiheitsrechten in unserer Verfassung.
Dendre Ueli Zürich: Mit der Minarett-Initiative verhinderen sie keine einzige Zwangsehe und das wissen Sie!
Ulrich Schlüer: Wenn wir die Islamisierung unterbinden, stoppen wir auch die Rechtsverletzungen, die auf die Islamisierung zurückgehen.
Sabine, Uster: Wie funktioniert das genau? Wenn das Volk JA sagt, muss es noch vom Ständerat bewilligt werden? Dachte das Volk hat immer das letzte Wort!
Ulrich Schlüer: Stimmt nicht. Beide Räte haben die Initiative behandelt. Das Volk hat das letzte Wort.
Simon Schenk, Bern: Herr Schlüer, starten Sie bitte eine Initative gegen Kirchentürme in der Schweiz.
Ulrich Schlüer: Die Unterdrückung christlicher Symbole und Bauten wäre eine Unterwerfung unter die Islamisierung. Dazu besteht keine Veranlassung.
Daniela Haag, Münsigen: Jede Frau in diesem Land müsste doch eigentlich gegen die Minarette sein. Warum wird das nicht gesehen? Mindestens hat Frau Onken es nun gemerkt und ausgesprochen.
Ulrich Schlüer: Sehr viele Frauen – auch Musliminnen, auch linke Frauen – denken und handeln genau gleich wie Frau Onken.
Müller Markus Walliesellen: Wie würde das ausgehen, wenn die Initiative abgelehnt wird, kommt es da noch zu einer Gemeindeabstimmung wenn jemand ein Minarett bauen möchte?
Ulrich Schlüer: Nein, das lokale Baurecht wäre teilweise zuständig. Bisher konnte lokales Baurecht nirgends ein Minarett verhindern.
Roger Frauenfelder, Seuzach: Ich hoffe sehr das die Initiative angenommen wird, denn es kann nicht sein, das unser Land immer mehr von den Ausländer, wie von den Gebräuchen unterwandert wird, wir immer nur sagen, ja das sind die armen, diese Leute brauchen Hilfe usw. Für kann es so nicht weitergehen, und ich finde es Schade wenn wir unsere Werte und Traditionen immer mehr verkaufen, uns vom Islam Gebetstürme ins Land setzen lassen. Ich meine, Herr Schlüer, wie können Sie als Politiker uns Schweizer klar machen, das es um Nationalstolz geht, nicht um Hetze, nicht um gegen Ausländer zu sein, sondern die Schweiz bewahren zu können. Lieber Gruss
Ulrich Schlüer: Danke für Ihre Unterstützung!
Reale, Romina Kreuzlingen: Was tun SIE wenn die Initiative abgelehnt wird?
Ulrich Schlüer: Ich werde den Entscheid respektieren, mich mit demokratischen Mitteln aber weiterhin gegen die Islamisierung der Schweiz zur Wehr setzen.
Reto Tobler, Winterthur: Warum bringen Sie immer die Zwangsehen ins Spiel? Es geht hier um Minarette, und die haben keinen direkten Einfluss auf die Zwangsehen. Oder wollen Sie behaupten, dass unsere 4 Minarette für die 17000 Zwangsehen verantwortlich sind? Lächerlich.
Ulrich Schlüer: Weil 17000 Zwangsehen 17000 zuviel sind und weil Zwangsehen Resultat der Islamisierung sind.
Ch. Meier, Biel: Sie haben (machen) Angst vor einer bösen Islamisierung – und meinen damit wohl die wenigen radikalen Anhänger der Islams (wie es sie übrigens im Christentum auch gibt – oder nicht?). Ist ein Minarett-Verbot das einzige was Ihnen (und der SVP) dagegen in den Sinn kommt – oder die einzige Idee, mit der sie Aufsehen erregen können? Haben Sie Alternativen?
Ulrich Schlüer: Nein, ich wehre mich gegen die Durchsetzung von Scharia-Recht an der Verfassung vorbei. Dafür ist das Minarett das Symbol.
Oliver Meier Luzern: Guten Tag Herr Schlüer, sind sie sich bewusst, dass sie mit der Minarett-Initiative dem Ansehen der Schweiz in der ganzen Welt grossen Schaden zufügen?
Ulrich Schlüer: Wer für die Erhaltung der unserem Land zugrunde liegenden Werte mit Überzeugung eintritt, der gewinnt auch im Ausland an Achtung.
Iberg Simone Gelterkinden: Grüezi Herr Schlüer, es wird behauptet, dass jedes Minarett durch die Baubewilligung in der Gemeinde selbständig verhindert werden könne. Mit welchem Argument soll das möglich sein, wenn die Umgebungs-Bedingungen gegeben wären? Man darf sich ja nicht am Islam oder dem Minarett als solches stören... alles Gute und viel Kraft!
Ulrich Schlüer: Dort wo das versucht wurde, sind die Versuche gescheitert. Das Bundesgericht hat in Wangen bei Olten das Minarett gegen den ausdrücklichen Willen der dortigen Bevölkerung durchgesetzt.
Christine Steurer, Lausanne: Einerseits werden die Argumente der SVP als angst machend interpretiert, andererseits benutzen die Gegner ähnliche Argumente (Terrorschläge in der Schweiz etc.) Mich würde es interessieren, wie die muslimischen Ländern jetzt auf diese Initiative reagieren? Wird darüber üerhaupt berichtet? Das heisst, ist das überhaupt jetzt ein Thema in den muslimischen Medien?
Ulrich Schlüer: Berichtet wird. Die Reaktionen sind sehr zurückhaltend. Hingegen gibt es Initiativgegner, die scheinbar alles tun, um schärfere Reaktionen zu provozieren. Das lässt bedenkliche Haltung zur Demokratie sichtbar werden.
Sabine Klein, Meilen: Von vielen Unterstützer der Initiative habe ich gehört, dass sie mit Todesdrohungen leben müssen. Sind wir auch in der Schweiz wirklich schon so weit? Sonst würde ich Ihnen gerne bei diesem Thema helfen!
Ulrich Schlüer: Ich habe keine erhalten.
Simon Schenk, Bern: Wie fühlt es sich an, bereits heute zu wissen, dass sie mit dieser Initiative keine Chance haben? 67% Der Schweizer, welche NICHT SVP wählen, sind 2 mal intelligenter und werden ihre Initiative abschmettern!
Ulrich Schlüer: Ich freue mich auf den Intelligenztest!
Meier Rafael, Bern: In der Schweiz herrscht Gewaltentrennung: es gibt also Gesetze – und diese sollen mit dem Glauben nichts zu tun haben. Dies gilt auch für das Baurecht...
Ulrich Schlüer: Das Problem sind nicht die Gesetze. Wir müssen kein einziges Gesetz ändern. Das Problem sind Behörden und Politiker, die vor gesetzwidrigem Scharia-Recht (Zwangsehen) die Augen verschliessen.
Patrik Cellini, St.Gallen: Sehr geehrter Herr Dr. phil. Ulrich Schlüer, ich bin Germanistik-Lizentiand und schätze ihre brillante und rhetorisch geniale Ausdrucksweise in Wort und Schrift enorm. Es ist auch wunderbar wie Sie komplizierte Sachverhalte einfach erklären können. Schade sind sie nicht länger Gymi-Lehrer geblieben. Hoffentlich haben wir hier nie Zustände wie NL,GB oder F sie haben im Bezug auf den Islam. Vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz.
Ulrich Schlüer: Vielen Dank, das freut mich! Aber bitte nicht übertreiben ;-)
Reto Gaffner, Bern: Herr Schlüer, wie geht die SVP weiter vor, falls die Initiative nicht zustande kommt?
Ulrich Schlüer: Die Initiative wurde von einem überparteilichen Komitee lanciert. Wir werden in jedem Fall auf demokratischen Weg uns gegen die Islamisierung einsetzen.
Reto Meier, Rümlang: Sie wollen angeblich christliche Werte verteidigen. Jesus war aber eine tolerante und weltoffene Person. Was man von SVP nicht behaupten kann
Ulrich Schlüer: Sie werden staunen: Wir haben die SVP noch nie mit Jesus verwechselt!
Jessica Kunz, Winterthur: Was denken Sie? Wieso werden einige ein Nein in die Urne legen? Aus Angst oder um als korrekt und weltoffen zu gelten? Was wird ein Nein für Auswirkungen haben? Und wird unser Image wirklich darunter leiden, wenn die Initiative angenommen wird? Wohl kaum oder?
Ulrich Schlüer: Kein Schweizer muss seine Stimmabgabe rechtfertigen. Nicht einmal die Neinsager.
Huber Diego Zürich: Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Abstimmung höre ich immer wieder den Vorwurf, dass man die Religionsfreiheit nicht respektiere. Man sollte mal als Argument bringen, dass die Minarette nichts ins Landschaftsbild passen. In der Stadt geht das ja noch, gerade ländliche Bürger fürchten sich sicher davor, dass in ihrer 200-Seelen-Gemeinde neben der Kirche nun auch noch ein Minarett zu stehen kommt. Das ist doch der springende Punkt, es dürfen in der Schweiz alle an das glauben, was sie wollen. Der Punkt der Landschafts-Islamisierung kommt zu wenig zum Thema.
Ulrich Schlüer: Sicher sind Minarette ein fremdes Element. Das Minarettverbot beeinträchtigt die Religionsfreiheit trotzdem nicht. Religionsfreiheit heisst: Seine Religion frei ausüben können, sich frei mit Gläubigen der gleichen Religion dieser Religion widmen können. Beides hat mit dem Minarett nichts zu tun.
Giancarlo, Zürich: Den grössten Witz an Ihrer Initiative finde ich, dass Sie sich rechtfertigen müssen, diese verstosse nicht gegen die Menschenrechte. Als Argument dafür nehmen Sie «bei denen ist es doch auch so und niemand reded von Menschenrechtsverletzung.» Das macht Sie ziemlich unglaubwürdig. Und die ganze Initiative sowieso. Wenn Sie eine Initiative initiieren und merken, dass Sie sich rechtfertigen müssen, diese verstosse nicht gegen Menschenrechte, dann müssten Sie eigentlich schon in diesem Moment merken was für ein rassistischer, Entschuldigung, Bullshit diese Initiative ist.
Ulrich Schlüer: Die Bundesversammlung hat die Initiative für gültig erklärt. Jede weitere Diskussion erübrigt sich.
Reto M. Olten: Danke für Ihren Einsatz, Herr Schlüer, es sollte mehr mit Ihrer Courage geben! Ich hoffe auf ein POSITIVES Abstimmungsergebnis!
Ulrich Schlüer: Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Peter Martin, zürich: Herr Schlüer, Vielen dank für Ihren Kampf. Wir Eidgenossen müssen zusammen halten.
Ulrich Schlüer: Vielen Dank!
Beat Steiner, Zug: Das ist die verlogenste Initiative die es je gab. Hier geht es nicht um die Minarette, hier geht es doch nur um ein islamisches Religionsverbot. Wenn schon eine Abstimmung dann eine ehrliche oder ändert sich etwas an einem Minarettverbot?
Ulrich Schlüer: Das ist Erfindung und Unterstellung. Lesen Sie doch den Text, alles ist klar.
Sandra Bühler, Rotkreuz: Wieso gibt es in der Schweiz sogar Schweizer, die für eine Islamisierung sind, obwohl die muslimische Lebensweise die Frauen so schlecht behandelt?
Ulrich Schlüer: Das müssen Sie die Befürworter der Islamisierung fragen.
Martin Eberle, Zürich: Ich habe sechs Jahre in muslimischen Ländern gewohnt. Ich bin Katholik und ich wurde in keinster Weise in meiner Religionsausübung eingeschränkt. Am Sonntag konnte man in gewissen Ländern auch Kirchenglocken hören. Weshalb können wir nicht ähnlich tolerant sein, wie muslimische Länder. Ich habe dort auch bei starker westlicher Einwanderung nie so einen Unsinn wie «schleichende Christianisierung» gehört.
Ulrich Schlüer: Wir tolerieren jeden Glauben, wir haben nichts gegen Moscheen. Wir wenden uns nur gegen die politische Islamisierung.
Daniel Schleier Aargau: Die Juden dürfen in der Schweiz alles haben weshalb die Muslimen nicht?
Ulrich Schlüer: Die Juden wollen kein anderes Recht in der Schweiz einführen! Entscheidend ist die Respektierung der Verfassung. Nur das verlangen wir.
Annina, Bern: warum kommt in dieser Debatte nie die Verwandten-Ehe zur Sprache? 25% der Moslem zwingen ihre Kinder mit Blutsverwandten zu vermählen. Die gesundheitlichen Schäden sind gravierend!
Ulrich Schlüer: Danke für diese interessante Information!
Müller Markus, Wallisellen: Wenn die Initiative abgelehnt wird, warte ich ja nur darauf bis unsere Kinder in der Schule neben dem UNTI auch noch im koran augebildet werden.....
Ulrich Schlüer: Der christliche Unterricht wurde jedenfalls bereits ersetzt durch «allgemeine Behandlung aller Religionen». Das ist der erste Schritt! In Birsfelden findet derzeit eine «türkische Woche» für alle Schüler statt. Alle Mädchen müssen dazu ein Kopftuch tragen. Haben wir es nicht weit gebracht?
Ulrich Schlüer: Ich danke für die vielen Fragen. Leider kann ich nicht alle beantworten. Aber stimmen wir am 29. November 2009 alle JA zum Minarettverbot. Uf Wiederluege. Ueli Schlüer.
Ulrich Schlüer: «Die Gegner haben keine haltbaren Argumente»- Blick