Hinweise in der Wohnung von Angela & Hassan in Bergamo gefunden Was verraten diese Zettel?

Auf dem Küchentisch in der Wohnung von Angela und Hassan, wo sie sich versteckten, wurden Notizzettel mit Adressen aus der Schweiz gefunden. BLICK kennt die Adressen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Es wird nochmal richtig Sommer Wird jetzt der Hitzerekord geknackt?
2 Anwalt Oskar Gysler kritisiert den Luzerner Polizei-Einsatz «Sohn...
3 Darm-Drama im Züri-Zoo Tiger Coto (†14) eingeschläfert

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
4 shares
16 Kommentare
Fehler
Melden

Gefängniswärterin Angela Magdici (32) und Ausbrecher Hassan Kiko (27) lagen im Bett, als die Polizei kam. In der Nacht auf Karfreitag endete nach sechs Wochen die irre Flucht des Paars. 40 Polizisten einer Mailänder Spezialeinheit stürmten das Versteck der beiden in der norditalienischen Kleinstadt Romano di Lombardia bei Bergamo (I).

Zwei Päckli Marlboro und Notizzettel

Liebesnest war eine Drei­zimmerwohnung im höchsten Gebäude der Stadt – in einem eher tristen Wohnblock gleich am Bahnhof. Auf dem Herd steht noch eine Pfanne mit gebratenem Reis. Es war die letzte gemeinsame Mahlzeit des Paars. Daneben auf dem Küchentisch liegen zwei Päckli Marlboro und Notizzettel. Auffallend: Auf dreien stehen Privatadressen aus der Schweiz. Sind es Anschriften von möglichen Fluchthelfern? BLICK weiss: Eine der Adressen führt zu Matthew J.* im Kanton Zürich.

Ehemaliger Knastkumpel von Hassan Kiko

Der Ayurveda-Therapeut ist ein ehemaliger Knastkumpel von Hassan Kiko. Eine Woche lang teilten sich die beiden eine Zelle in der Untersuchungshaft. Matthew J. sass wegen häuslicher Gewalt und ist inzwischen wieder frei. Er sagt: «Ich bin sehr erstaunt, dass meine Adresse in Italien bei Hassan auftaucht.»

Der Inder hat eine Vermutung: «Kiko hat meine Adresse wohl ohne zu fragen abgeschrieben. Wir haben in der Zelle immer mal Unterlagen und Akten ausgetauscht.» Und weiter: «Ich habe Zeichnungen an meine Kinder geschickt, da hat er wohl die Adresse gesehen.»

Seit der gemeinsamen Zeit im Knast will Matthew J. nichts mehr von Kiko gehört haben. Er sagt: «Ich hätte ihnen auf der Flucht auch kein Asyl gewährt.» An der zweiten Adresse, die Kiko notiert hatte, will man nichts von dem Vergewaltiger und der Wärterin wissen. Offenbar hatte das Paar am Ende nicht mehr viele Freunde. Umso stärker hielten sie zusammen. Auf einem Radiergummi steht: «Angela du bist mein Herz.»

*Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 29.03.2016 | Aktualisiert am 18.04.2016
teilen
teilen
4 shares
16 Kommentare
Fehler
Melden
Psychologe nimmt Stellung zum Limmattaler-Gefängnisausbruch «Angela wird sich stellen»

TOP-VIDEOS

16 Kommentare
  • Edwin  buchmann 29.03.2016
    Als nächstes lesen wir wohl,dass Angela schwanger sei von Kiko. Dann beginnt die unendliche Geschichte. Und täglich, wie Spiess-Hegglin sind die beiden in einem Jahr immernoch auf der Titelseite des Blick.Freue mich schon auf diese Endlosschleife.
  • peter  Gysin 29.03.2016
    Endlich mal einen vernünftigen Kommentar zu lesen.
  • Arthur  Zwahlen aus Graubünden
    29.03.2016
    Basta mit diesen zwei. Es gibt doch schlimmeres auf der Welt zu berichten. Sie haben in diesem Fall verhältnismässig wenig getan und niemanden verletzt oder geschadet. Sie wird einige Monate bedingt bekommen und hat ihre Stelle verloren, was schlimmer ist. Er wird sich für die anderen Taten, unabhängig von diesem Fall, vor dem Gericht verantworten müssen.
  • Sandro  Müller 29.03.2016
    ich glaube, da war auch ein fleck, neben dem päckli zigis. denke ist wichtig zu wissen!
  • Ulrich  Stienen 29.03.2016
    Die Beiden sind doch jetzt gefasst. Wen interessieren da noch irgendwelche Zettel.