Deutsches Renomierblatt schreibt «Bayern passt besser zur Schweiz»

Kaum Arbeitslose, hohe Löhne, niedrige Mordrate: Fürs deutsche Renomierblatt «Die Welt» passt Bayern besser zu Schweiz als zu Deutschland.

Das Oktoberfest lockt jedes Jahr Millionen Touristen nach München. play
Ob Bayern wirklich gern zur Schweiz käme? sda

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Gehört das Münchner Oktoberfest bald zur Schweiz wie das Eidgenössische Schwingfest? Spielt Bayern München demnächst in der Raiffeisen Super League gegen den FC Aarau? Und hat die Schweiz künftig 20, ja sogar 30 Millionen Einwohner?

Es ist wie bei einem Flirt: Man fällt nicht mit der Türe ins Haus. Aber man beginnt, sich zuzuzwinkern. Zum Beispiel in Form eines Artikels auf der Homepage der renommierten Zeitung «Die Welt». Diese titelt heute «Bayern passt besser zur Schweiz als zu Deutschland».

Und weitet im Text den Flirt auf noch ein Bundesland aus. «Kaum Arbeitslose, hohe Löhne, niedrige Mordrate. Die Lebensqualität in Bayern und Baden-Württemberg kommt der Schweiz nah – mit Nord- oder Ostdeutschland ist der Süden kaum vergleichbar.»

Die Analyse basiert auf Zahlen der OECD. «Süddeutschland hat danach nicht nur wirtschaftlich, sondern auch punkto Sicherheit mehr mit Schweizer Kantonen gemein als mit den neuen Bundesländern oder der norddeutschen Küste», schreibt «Welt.de». Und: «In Sachsen-Anhalt sterben die Menschen im Durchschnitt fast drei Jahre früher als im Schwabenland. Und das Risiko, ermordet zu werden, ist in Brandenburg zweieinhalb mal grösser als im Süden der Republik.»

Also müssten die Bayern und die Schwaben eigentlich schnellstmöglich umsatteln. Ob sie Helvetia auf den Schoss nimmt? (uhg)

Publiziert am 25.06.2014 | Aktualisiert am 26.06.2014
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  • Ruedi  Wick , via Facebook 26.06.2014
    Schade das die EU keine solchen Abstimmungen zulässt, Bayern und Vorarlberg würden gut zur Schweiz passen.
  • Holger  Merk 26.06.2014
    Kann mir mal jemand sagen warum Bayern, mit mehr Einwohner, mehr Fläche, einer grösseren Wirtschaftsleistung de Schweiz beitreten sollte?? Wenn dann müsste es eher anders rum sein. Alleine schon die Idee das ein echter Bayer so was mitmachen würde spricht dafür das der Verfasser dieser Nachricht noch nie in Bayern war!
    • Daniel  Müller aus Zürich
      26.06.2014
      Na ja, Sie sollten sich vielleicht eingestehen, dass gerade Deutschland und ihre Bürger die Schweiz und deren Bürger um
      deren Wohlstand und Lebensqualität beneiden. Ansonsten würde es ja nicht soviele Deutsche in die Schweiz ziehen. Genügt diese Erklärung?
    • Ruedi  Wick , via Facebook 26.06.2014
      Stellen Sie sich vor ich war auch schon in Bayern. Fragen Sie nicht die Schweizer sondern Fragen Sie die Bayern ob sie das wollen und Sie werden staunen, dass die Bayern sich näher der Schweiz und dem Tirol als dem Rest von Deutschland! und wieso wohl!?
  • sandra  Brosi 26.06.2014
    und die Vorarlberger noch dazu, die passen auch besser zu uns als zu Österreich...
    • Wolf  Müller , via Facebook 26.06.2014
      Wahrscheinlich wissen Sie es: Vorarlberg hat am 11.5.1919 tatsächlich über einen Beitritt zur Schweiz abgestimmt und mit 82 Prozent angenommen. Die Friedensverträge nach dem ersten Weltkrieg lenkten die Geschichte dann aber in andere Bahnen.
    • sandra  Brosi 26.06.2014
      genau Herr Müller, bis heute gibt es Befürworter in Vorarlberg zum Beitritt zur Schweiz.
  • Claire  Sumpf-Natter 26.06.2014
    Wie sollte man sich das praktisch vorstellen?Wenn ich so vergleiche:Das lebensfrohe,kosmopolitische München,wo man inzwischen weitaus mehr Hochdeutsch als Dialekt spricht - und auf der anderen Seite Zürich mit seinem provinziellen Hochdeutschverbot im Kindergarten.Das ist wie Feuer und Wasser....
    • Peter  Inder Schroten 26.06.2014
      Genau so ist es. Im übrigen wird kein Bayer freiwillig Schweizer. Eher wird die Monarchie wieder eingeführt.
  • Roman  Bachmair aus Naters
    26.06.2014
    Wenn die Schweiz mit den wirtschaftsstarken Teilen der umliegenden Ländern, zu welchen eben Bayern gehört, eine Union gründen würde, da wären sicher alle dabei. Aber eben nicht bei einer EU, welcher gegenwärtig nur die "Armenhäuser" dazu gehören, welche den reichen Ländern das Geld sprichwörtlich abpumpen.