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Die hochsommerlichen Temperaturen vom August haben auch Anfang September angehalten. Der Monat sei im Schnitt um rund anderthalb Grad zu warm gewesen, teilten die Wetterdienste mit.
Besonders hoch kletterte das Thermometer unter anderem in Chur und Sitten – dort wurden bis zu 32 Grad gemessen. Derart hohe Temperaturen sind äusserst selten, schrieb auch MeteoSchweiz. Am Zürichberg sei mit über 30 Grad erstmals seit 1949 ein Hitzetag im September registriert worden.
Auch in den Alpen ein Grad mehr
Mitte Monat kühlte es wieder ab. Unbeständiges Wetter brachte vor allem auf der Alpensüdseite Regen. Wegen Nebels blieb die Anzahl Sonnenstunden laut SF Meteo insbesondere im Mittelland unter dem Durchschnitt. In der Deutschschweiz reichte es innert zehn Tagen nur für bis zu 30 Sonnenstunden, präzisierte MeteoSchweiz.
Obwohl auch in den Bergen oft nasses Wetter herrschte, war es in den Alpen ebenfalls sehr warm. Auf dem Jungfraujoch wie auch auf dem Säntis wurde ein Grad mehr als sonst zu dieser Jahreszeit gemessen.
Akute Waldbrandgefahr
Die Wärme brachte gleichzeitig Trockenheit mit sich, teilte MeteoNews mit. Besonders im Rhonetal und im Unterengadin gab es wenig Niederschlag. In diesen Gebieten besteht deshalb akute Waldbrandgefahr.
Im Schnitt war der September zwischen einem und zwei Grad zu warm; darin sind sich die Wetterdienste einig. Die letzten Tage des Monats sollen schön bleiben, laut MeteoNews ist kein Niederschlag mehr zu erwarten. (SDA)