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Wenn nicht politisch, so doch topographisch war Bundesrat Joseph Deiss am 1. August der höchste Schweizer: Deiss hat am Montag aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums der Erstbesteigung den höchsten Schweizer Berg, die Dufourspitze, bestiegen.
Deiss erreichte den Gipfel auf 4634 Meter über Meer zusammen mit mehreren Seilschaften am Montagvormittag nach etwa sieben Stunden Aufstieg von der Monte-Rosa-Hütte her.
Kurz nach Deiss traf der italienische Landwirtschaftsminister Giovanni Alemanno auf dem Gipfel ein. Er war von der Margherita Hütte aus gestartet. Auf dem Gipfel wurde eine Tafel angebracht zum Andenken an die Erstbesteiger vom 1. August 1855.
Joseph Deiss zeigte sich auf dem Gipfel bei bestem Wetter überwältigt und sehr glücklich. «Diesen Tag so erleben zu können, ist das Verdienst der Schweizer Bergführer», sagte er. Sie machten das sonst Unmögliche überhaupt erst möglich, lobte er.
Um die Mittagszeit werden die Berggänger in der Hütte zurückerwartet, wie Brantschen weiter sagte. Am Abend wird Bundesrat Deiss in Zermatt eine Ansprache zur Bundesfeier halten.
Der höchste Schweizer Berg wurde vor 150 Jahren von britischen Alpinisten und einheimischen Bergführen erstmals bezwungen. Bei der Dufour-Jubiläums-Expedition von Montag waren auch Seilschaften mit Nachfahren der einheimischen Erstbesteiger dabei.