Nach dem Blutbad von Oberglatt Das sagen die BLICK-Leser

  • Publiziert: 02.12.2005, Aktualisiert: 03.01.2012

«Viel wird nicht passieren. Die Hunde- und Waffenlobby verhindern mit Hilfe von Rechtsverdrehern jeglichen Menschenschutz – mit Erfolg.»
Urs F. Meier
urs.f.meier@bluewin.ch


«Sollen noch mehr Kinder von diesen Bestien getötet werden? Alle Kampfhunde sollten schläunigst in der ganzen Schweiz ohne Ausnahme verboten werden! Was sind das bloss für abartige Charakteren, die sich solche Hunde oder besser gesagt solche Waffen halten müssen?»
Eduard Clément
Düdingen FR


«Es tut mir weh, wenn ich lese, dass die Polizei anscheinend Abklärungen mache, wie der Bub sich verhalten habe. He, das war ein 6-jähriges Kind!»
Othmar Weber
Samstagern ZH


«Den Mord am 6-jährigen Süleyman haben unsere Parlamentarier zu verantworten. Sie haben es bis heute nicht fertig gebracht, die sogenannten Kampfhunde schweizweit zu verbieten.»
Roland Dürig
Münchenbuchsee BE


«Alles was grösser ist als die kleinen Schosshündchen, gehört an die Leine. Kampfhunde sind Waffen und sind zu verbieten. Nach dem Erlass der entsprechenden Verordnung ist diese rigoros zu vollziehen.»
Res Knobel
Wilen TG


«Wieder ein Beispiel auf Kosten eines Kindes, das nicht sein müsste! Vielleicht ein Denkanstoss an die gutbetuchte Dame in Basel, ihren Hund einschläfern zu lassen, bevor wieder ein Kind darunter leiden muss? Schade, dass sich immer noch unqualifizierte Hundehalter ihr Ego mit solchen Hunden aufmöbeln müssen.»
Bea Binggeli
Oberbuchsiten SO



«Generell muss es ein einheitliches Gesetz für die ganze Schweiz zur Hundehaltung geben. Zudem gehören Kampfhunde generell an die Leine oder müssen einen Maulkorb tragen. Die Hundehaltung ist auf ein Hund pro Haushalt zu beschränken. Ich bin selber Hundehalterin und meinen Hund nehme ich in der Nähe von Spielplätzen immer an die Leine. Mein Hund ist sehr folgsam, aber es besteht immer ein Restrisiko.»
Evelyne Brüschweiler
Roggwil TG


«Und wieder haben die Medien und die traditionellen Hundehasser einen Grund, auf die Barrikaden zu steigen und verschiedene (untaugliche) Massnahmen zu fordern betreffs des Haltens von Hunden in der Öffentlichkeit. So tragisch der Vorfall in Glattbrugg auch ist, so sollte man tunlichst die ganze Angelegenheit sachlich und neutral betrachten und jetzt nicht in die gleiche hysterische Falle treten, wie es in Deutschland oder anderswo geschehen ist.»
Lorenz Gerber
lorenzgerber@bluewin.ch


«Es ist an der Zeit, dass diese Bestien endlich generell in der Schweiz verboten werden. Das sind Waffen und keine Wauwaus. Wie viele Tote Kinder braucht es noch, bis unsere Behörden endlich reagieren? Muss so ein Hund das Kind eines Politikers zu Tode beissen, bis man in Bern endlich reagiert?»
Michel Koeb
Lohn SO


«Ich frage mich täglich und auf jedem Spaziergang, wieso es Menschen gibt, die solch hässliche Tiere halten oder sogar noch heranzüchten. Irgendwie habe ich das schlechte Gefühl, dass das mit dem In-Sein-Wollen zu tun hat. Die suchen den Kick, das Gefährliche, das Tötende.»
Rita Pfiffner
Mels SG


«Wieso ist die Hundeschule nicht schon lange für alle obligatorisch? Was machen unsere Politiker? Den Kopf in den Sand stecken macht kein Kind wieder lebendig! Wacht auf und werdet realistisch!»
Melody Fischer
Biel


«Es gibt es immer noch Hundehalter, die solche Mordmaschinen verteidigen. Einer ist die reichste Baslerin Namens E. G. Wird ihr Name nicht angegeben, damit ihr Liebling noch weiter leben darf? Warum darf jemand sechs dieser blutrünstigen Tiere halten? Warum laufen in der Stadt Teenager mit solchen Monstern herum?»
Hans Plattner
BL


«Tiere sind niemals berechenbar. Rassenhunde wie Bull-Terrier sollten verboten werden. Die meisten Hundehalter sind so oder so überfordert.»
Regula Schmid
Ried SZ


«Welche Angst muss dieser kleine Knirps ausgestanden haben? Unvorstellbar. Ich hoffe nur, dass unsere lahme Justiz nun endlich mal ein Zeichen setzt und solchen Tätern, man kann es ja nicht anders sagen, endgültig das Handwerk legt. Ich wünsche der trauernden Mutter alle nur erdenkliche Kraft und möchte ihr mein tiefstes Beileid aussprechen.»
Beat Bürgy
Grenchen SO


«Wieso tötet man die Hunde als die einzigen Tatzeugen? Ein Tierpsychologe hätte herausfinden können, dass diese Tiere blutrünstig abgerichtet wurden und somit hätte der Besitzer in die Kiste wandern müssen. Jetzt hat man keinerlei Beweise mehr und der Typ züchtet weiter Killerhunde.»
Gregor Kessler
Wilen b. Wil TG

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