Leichen hier, Caipirinha da «Das grosse Erdbeben ist ja jetzt vorbei»

  • Publiziert: 20.01.2010, Aktualisiert: 19.01.2012

ZÜRICH – Viele Schweizer machen trotz Haiti-Katastrophe Ferien im Nachbarstaat DomRep. Wie geht es den Menschen dabei? Blick.ch fragte am Flughafen Zürich die Urlauber vor ihrer Abreise.

Eine der Lieblingsdestinationen von Schweizern ist die Dominikanische Republik: Ein Staat mit Traumstränden, Hotels, viel Sonne – ein Paradies. Aber die DomRep teilt sich mit Haiti die Insel Hispaniola – nach dem Erdbeben die Hölle.

Doch gross beeinflusst hat das Erdbeben die Reiselust der Schweizer nicht. Viele haben ihre Ferien schon länger gebucht – und lassen sich von der Katastrophe im benachbarten Land nicht abhalten.

«Es berührt mich schon, aber es nützt niemandem etwas, wenn ich nicht fahre», sagt Berta Lammer am Flughafen Zürich. «Schliesslich sind die Menschen dort auch angewiesen, dass wir kommen.»

Paul Föhn denkt eher praktisch und sagt: «Das grosse Erdbeben ist ja jetzt vorbei und die Nachbeben, die noch kommen könnten, sind für mich kein Problem.»

Auch Nicole Müller denkt nicht an eine Stornierung der Reise. Wenn ich irgendwie helfen könnte, würde ich mich nicht davor drücken. (num)

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