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Die halbe Schweiz fordert nach der Nef-Affaire Bundesrat Schmids Rücktritt. Jetzt meldet sich zu diesem Thema auch CVP-Präsident Christophe Darbellay zu Wort. Auch wenn seine Partei den Abgang des VBS-Vorstehers offiziell nicht verlangt hat: Der schlaue Darbellay nennt jetzt schon mögliche Nachfolger.
Die SVP muss wieder in den Bundesrat integriert werden, darf aber nicht mehr mit Christoph Blocher antreten. Dies sagt CVP-Präsident Christophe Darbellay in einem Interview. Pikant: Letzten Dezember war der Walliser noch mitverantwortlich für den Blocher-Rauswurf.
Darbellays Vorstoss zielt auch auf den sowieso schon schwer angeschossenen VBS-Vorsteher Samuel Schmid. Wenn der gehe, sei es wahrscheinlich, dass ein Vertreter der SVP gewählt werde. Die CVP sei offen dafür, stelle aber keinen Blankocheck aus, sagte Darbellay gegenüber dem «Sonntag».
Klar ist: Christoph Blocher ist kein Thema. Die SVP wisse, dass sie nicht mehr mit dem alt Bundesrat antreten dürfe. Dafür nennt Darbellay andere Namen:
Als «gut und wählbar» findet Darbellay Bruno Zuppiger und Peter Spuhler. Fraktionschef Caspar Baader gilt für Darbellay ebenfalls als «glaubwürdiger Kandidat».
Auch Ueli Maurer sei im persönlichen Umgang «absolut okay». Rita Fuhrer kenne er zu wenig, und Adrian Amstutz habe derzeit weniger Chancen, weil in der Berner SVP sehr viel Unruhe herrsche. (SDA/bih)
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