Dank jungen Städterinnen und Ausländern Babyboom in der Schweiz

Die Mutterschaft erlebt eine Renaissance! 86'559 Babys haben vergangenes Jahr in der Schweiz das Licht der Welt erblickt. Das sind so viele wie seit über 20 Jahren nicht mehr.

Babyboom in der Schweiz: Dank jungen Städterinnen und Ausländern play
86'559 Babys kamen vergangenes Jahr in der Schweiz zur Welt. KEYSTONE/AP/MICHAEL SOHN

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Wie Recherchen der «Schweiz am Sonntag» zeigen, bringen Appenzellerinnen (1,77 pro Frau) deutlich mehr Kinder zur Welt als Zürcherinnen (1,55) oder Baslerinnen (1,37). Das habe laut der Zeitung einerseits mit der eher traditionellen Rollenverteilung in ländlichen Gebieten zu tun, wo Mütter nach der Geburt zu Hause bleiben. Ausserdem gilt dort der Nachwuchs als Zukunft der Firma, besonders für kleine Familienbetriebe.

Doch auch die urbanen Gebiete legen zu. «Es gibt einen kleinen Babyboom in den Städten», sagt Familiensoziologe François Höpflinger gegenüber der «Schweiz am Sonntag». Ein naheliegender Grund ist die Demografie: Die Töchter der Babyboomer sind heute diejenigen, die Kinder bekommen können. Es gibt einfach mehr Frauen zwischen 26 und 36 Jahren. Hinzu kommt, dass heute junge Paare öfter in der Stadt wohnen bleiben, selbst wenn sie ein Baby bekommen.

Ausländer haben mehr Kinder als Schweizer

Früher wären viele in einen Vorort gezogen. Zuletzt tragen auch andere Nationen zum Boom in den Städten bei. Ausländer leben häufiger in den Städten – und haben in der Regel mehr Kinder als Schweizer. Führend sind die Kosovaren und die Norweger mit im Durchschnitt 2,7 Kindern. «Besonders die Skandinavier haben verinnerlicht, dass Kinder und Beruf heute unter einen Hut zu bringen sind – für Mütter und Väter», sagt Höpflinger weiter.

Er prognostiziert, dass der Trend zu mehr Babys anhalten wird. «Wir bewegen uns in der Familienpolitik Richtung Norwegen, Finnland und Schweden.» Dementsprechend könnte auch die Schweiz in den kommenden Jahrzehnten auf eine Geburtenziffer von 1,8 Kindern pro Frau kommen. (gru)

Publiziert am 23.10.2016 | Aktualisiert am 26.10.2016
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43 Kommentare
  • Nicole  Hirt aus Grenchen
    23.10.2016
    Solange alle Familien für ihren Nachwuchs selber aufkommen, d.h. nicht auf Kosten des Staates leben , können alle so viele Kids haben wie sie wollen. Damit habe ich kein Problem.
  • Heinrich  Ochsner 23.10.2016
    auch ich sehe es, dass auf dem Weg zur Schule kaum deutsch gesprochen wird. Kommt noch dazu, dass die Kinder in der Nähe der Schule wohnen (alle ca 300m) jedoch von der Mutter mit dem Auto zur Schule gefahren werden. Ist die Mutter wieder daheim, hat sie länger um einen Parkplatz zu finden, als die Kinder zu Fuss zur Schule bräuchten. In den meisten Fällen sind dies Audi, BMW, Jaguar und Mercedes. Die Rechnung muss aufgehen 3 x Kinder = 3x Kinderzulage = 1x Leasing für Auto!
  • Elis  Züst , via Facebook 23.10.2016
    Und jetzt soll ich klatschen. Wenn ich sehe, dass viele Kinder nicht im Griff haben und reihenweise Kinder auf die Welt setzen, ja der Staat zahlt schon habe gesehen, dass vor allem Eritreer eins Kinder nach dem Anderen haben. Unglaubliche Gebärmaschinen und viele leben noch vom Sozialamt. Und genau solche Kinder sind auch noch frech und haben keine Zucht. Kreischen das einem die Ohren weh machen.
  • Walter  Liechti 23.10.2016
    Leider keine so gute Nachricht: Nur eine weltweit sinkende Geburtenrate kann unsere Erde vor dessen Zerstörung retten.
  • Michael  Meienhofer aus Ostermundigen
    23.10.2016
    Also mindestens noch 15 Jahre "Arbeiterinnen importieren "- es hat doch immernoch zu wenig ! Nur: in 15 jahren werden diese Kinder wohl zu einem anderen Stundenansatz arbeiten, als sich die Arbeitgeber mit dem heutigen "Import" gewohnt sind !