Couchepin betet mit den Schweizer Muslimen

  • Publiziert: 10.09.2008, Aktualisiert: 02.01.2012
play Der Bundespräsident beim Gebet mit Schweizer Muslimen. (Keystone)

BERN – Wie es sich gehört in der Moschee, zog der Bundespräsident seine Schuhe aus. Doch als die Gläubigen auf den Boden knieten, blieb er auf seinem Stühlchen sitzen.

Bundespräsident Pascal Couchepin hat gestern Abend in Bern an einem Abendessen zum sogenannten Fastenbrechen im islamischen Ramadan teilgenommen. Doch zunächst war für ihn noch ein Besuch im muslimischen Gebetsraum im Haus der Religionen in Bern angesagt.

Auf Einladung von Imam Mustafa Memeti wohnte Couchepin dort dem Gebet der Gläubigen bei. Anschliessend nahm er im zusammen mit Angehörigen der muslimischen Gemeinschaft das Abendessen ein.

In der Schweiz leben zwischen 350000 und 400000 Muslime. Rund hundert von ihnen nahmen in Bern zusammen mit dem Bundespräsidenten am Fastenbrechen teil. Auch Vertreterinnen und Vertreter anderer Religionsgemeinschaften waren zugegen. Der islamische Fastenmonat Ramadan dauert noch bis Ende September. (SDA/noo)

Fastenbrechen

Gläubige Muslime essen während der einmonatigen Fastenzeit, dem Ramadan, nur in der Nacht. Am Ende dieser Periode und sobald es während dieser Zeitspanne dunkel wird, ist das Essen erlaubt. Dann begehen die Gäubigen das traditionelle Fastenbrechen.

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