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Seit einer Woche ist die Linthebene fest in Pfadihand. Im Bundeslager Contura 08 leben rund 25000 Pfadis in insgesamt acht Unterlagern. Doch wie genau hat man sich so ein Mega-Lager vorzustellen?
Genau das können Interessierte heute herausfinden. Denn ab 10 Uhr ist Besuchstag im BuLa. Und bei so vielen Teilnehmern ist ein Gross-Andrang vorprogrammiert: Zwischen 30000 und 50000 Besucher werden erwartet.
Die ersten sind bereits eingetroffen. «Die Ausmasse sind unglaublich», staunt Esther Haug aus Zürich. Sie besucht heute ihre Söhne Hathi und Phao der Pfadi Vennes im Unterlager Hotspot. Dabei sind auch die Grosseltern Doris und Jack Kern, Pfadiname Joggel. «So etwas Grosses gabs noch nie», ist er sich sicher und erinnert sich an sein BuLa-Besuch 1948.
Gar zu früh eingetroffen sind Tina und Kurt Weingard. Bei ihrer Stippvisite im Unterlager 360° machten ihre Kinder Xena und Woody ihnen das gleich klar. Doch für einen ersten Eindruck hats bereits gereicht: «Wir sind beeindruckt, wie gut das hier organisiert ist». Ihre älteste Tochter – sie hiess in der Pfadi Parshila – ist leider nicht dabei. Sie hat einen Ferienjob und muss arbeiten. Wie ärgerlich…
Nicht arbeiten müssen hingegen Mevina und Carla Feuerstein. Die beiden besuchen ihre kleine Schwester Snoopy, die im Unterlager 1 fürs leibliche Wohl der Pfadi Rhätikon/Schiers sorgt. Was die beiden sich vom Besuchstag erhoffen? «Ein Bratwurst!», heisst es wie aus der Pistole geschossen bei Mevina. Sie fügt etwas ernsthafter hinzu: «Mich beeindruckt die Geräuschkulisse: Man hört Leute Singen, Kinder lachen, Lagerfeuer knacken. Es ist ganz speziell!»
Der Besuchstag dauert heute, Sonntag, noch bis 16 Uhr. Interessierte sind heute in allen Unterlagern herzlich willkommen. Im Besucherzentrum in Benken können sich alle Besucher einen Überblick verschaffen.
Ab morgen ist das Besucherzentrum wieder normal geöffnet: Hier können sich alle von 9 bis 21 Uhr täglich über das grösste Pfadilager der Schweiz informieren.