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Eine nur auf Graubünden ausgerichtete Partei sei kaum eine Alternative, schreibt der Bündner SVP-Ständerat Brändli heute in der «Südostschweiz».
Ein Alleingang der verstossenen SVP Graubünden mache keinen Sinn. «Ihre Vertreter in Bern würden zu Marionetten verkümmern», prophezeit Brändli. Daran könne niemand in Graubünden ein Interesse haben.
Brändlis findet es konsequenter, die Partei aufzulösen und einen Zusammenschluss mit einer anderen Partei anzustreben – beispielsweise mit der FDP. «Auf diese Weise würde der Einfluss in der Bundespolitik sicher grösser als mit einem Alleingang à la Lega», so Brändli.
Zwar würde die Partei wichtige Positionen verlieren. Doch dies werde auch bei einem Alleingang der Fall sein. Deshalb sei gut zu überlegen: «Lieber ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende?»
Das Vorgehen der Bündner Parteileitung passt Brändli nicht. Dem Auftrag der Delegiertenversammlung, eine Spaltung mit allen Mitteln zu verhindern, sei die Führung nicht nachgekommen.
Eine offizielle Delegation der Parteileitung, welche mit Bundesrätin Widmer-Schlumpf und der SVP Schweiz die Situation analysiert und Möglichkeiten eruiert hätte, um die Spaltung zu vermeiden, habe es nie gegeben.
Vielmehr habe mach sich sehr früh und «teils sogar mit Freuden» in eine Spaltung geschickt. «Und dies in einem Moment, wo die liberalen Kräfte auch in anderen Kantonalparteien endlich erwachen», bedauert der SVP-Politiker. (SDA/bih)
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Lange hat er sich zum Fall Widmer-Schlumpf kaum geäussert, jetzt tut ers mit einem Knalleffekt: Christoffel Brändli. (Key)