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Silvio Zuccolini, der Mediensprecher der FDP Graubünden, sagte gegenüber Blick.ch, dass in dieser Sache von Seiten der FDP kein Kontakt zur SVP Graubünden bestehe. Man nehme Brändlis Vorschlag «zur Kenntnis». Man werde aber erst reagieren, wenn die SVP mit dem Anliegen vorstellig werde. Bisher habe man «keinen Kontakt», und werde auch «nichts forcieren», erklärt Zuccolini.
Ex-SVPler könnten aber ganz normal als Einzelperson bei der jeweiligen Kreispartei der FDP einen Beitrittsantrag stellen, so Zuccolini weiter. Er persönlich nehme Brändlis Vorprellen in dieser Sache allerdings nicht allzu ernst.
Auch die Parteizentrale der FDP in Bern äussert sich zurückhaltend: «Das ist alles nur Theorie», sagt Pressechef Christian Weber zu Blick.ch. Ausserdem wäre eine mögliche Fusion Sache der Kantonalpartei.
Auf kantonaler Ebene haben die Freisinnigen allerdings in jüngster Zeit schon Erfahrungen gesammelt mit Fusionen: In Neuenburg steht die Hochzeit der FDP mit der Liberalen Partei kurz bevor und auf nationaler Ebene wird im Herbst über eine Fusion entschieden.
Falls die Bündner National- und Ständeräte der SVP tatsächlich die Partei wechseln sollten, würde wohl auch ihre Aufnahme in die Bundeshaus-Fraktion «problemlos über die Bühne gehen», so Weber.
Bald in der FDP? Ständeratspräsident Christoffel Brändli schlägt eine Fusion mit der FDP für seine Bündner SVP-Parteikollegen vor.- Keystone