
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Erneut schockt eine Meldung im Zusammenhang mit der Einnahme einer Antibabypille: Eine junge Frau starb an einer Lungenembolie. Dies nachdem sie zehn Monate vor ihrem Tod mit der Einnahme der Pille «Yaz» begonnen hatte.
Ein Zusammenhang zwischen der Pille und der Lungenembolie werde vermutet, schreibt das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic. «Die Frau war vorher gesund», erklärt Joachim Gross, Leiter der Medienstelle bei Swissmedic gegenüber Blick.ch.
«Es wäre der erste Todesfall in Zusammenhang mit der Pille ‹Yaz›», sagt Swissmedic-Sprecher Joachim Gross. «Yaz» sei eine sehr verbreitete Pille.
Der Vorfall wurde Swissmedic von den Kantonalbehörden gemeldet. Das Heilmittelinstitut schreibt in seiner Mitteilung, dass die junge Frau «plötzlich» an den Folgen der Lungenembolie gestorben sei. Ob die Frau vorher Symptome hatte und ob sie innerhalb von Stunden oder Tagen verstarb, konnte ebenfalls nicht gesagt werden. Ebenso ist nicht klar, ob die Frau «im Alter um die 20» geraucht, ist ebenso nicht bekannt.
Ende Mai geriet bereits das Kontrazeptivum «Yasmin» in die Schlagzeilen. Die 17-jährige Céline ist seit einer Lungenembolie, die nach der Pilleneinnahme eingetreten war, schwer behindert (Blick. berichete).
Nach dem Vorfall im Mai begann Swissmedic mit einer Untersuchung aller Verhütungspillen. Voraussichtlich Ende Oktober werde das Heilmittelinstitut über die Ergebnisse der Analyse informieren, so Swissmedic-Sprecher Gross. (SDA/spj)
«Yaz»: Doch nicht so gefärlich, wie befürchtet.- zvg