Die Antibabypille «Yaz» gibt es seit September 2008 auf dem europäischen Markt. Sie enthält die beiden Wirkstoffe Drospirenon und Ethinylestradiol. «Yaz» ist das erste orale Kontrazeptivum, das 3 mg des Gestagens Drospirenon mit 0,02 mg Ethinylestradiol in einem neuen «24vier-Einnahmeschema» kombiniert: Es beginnt mit 24 Hormontabletten gefolgt von vier Placebos. Unmittelbar nach der letzten hormonfreien Tablette startet der Einnahme-Rhythmus mit einer neuen Monatspackung von vorn. In den USA ist «Yaz» seit 2006 erhältlich und dort die Marken-Pille mit dem größten Wachstum.
Lungen-Embolie: Brachte diese Pille den Tod?
BERN – Wieder macht eine Antibabypille negative Schlagzeilen in der Schweiz. Eine junge Frau stirbt an einer Lungenembolie. Dies nach der Einnahme der Pille «Yaz».
Aktualisiert um 16:41 | 25.09.2009
Erneut schockt eine Meldung im Zusammenhang mit der Einnahme einer Antibabypille: Eine junge Frau starb an einer Lungenembolie. Dies nachdem sie zehn Monate vor ihrem Tod mit der Einnahme der Pille «Yaz» begonnen hatte.
Ein Zusammenhang zwischen der Pille und der Lungenembolie werde vermutet, schreibt das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic. «Die Frau war vorher gesund», erklärt Joachim Gross, Leiter der Medienstelle bei Swissmedic gegenüber Blick.ch.
«Es wäre der erste Todesfall in Zusammenhang mit der Pille ‹Yaz›», sagt Swissmedic-Sprecher Joachim Gross. «Yaz» sei eine sehr verbreitete Pille.
Der Vorfall wurde Swissmedic von den Kantonalbehörden gemeldet. Das Heilmittelinstitut schreibt in seiner Mitteilung, dass die junge Frau «plötzlich» an den Folgen der Lungenembolie gestorben sei. Ob die Frau vorher Symptome hatte und ob sie innerhalb von Stunden oder Tagen verstarb, konnte ebenfalls nicht gesagt werden. Ebenso ist nicht klar, ob die Frau «im Alter um die 20» geraucht, ist ebenso nicht bekannt.
Ende Mai geriet bereits das Kontrazeptivum «Yasmin» in die Schlagzeilen. Die 17-jährige Céline ist seit einer Lungenembolie, die nach der Pilleneinnahme eingetreten war, schwer behindert (Blick. berichete).
Nach dem Vorfall im Mai begann Swissmedic mit einer Untersuchung aller Verhütungspillen. Voraussichtlich Ende Oktober werde das Heilmittelinstitut über die Ergebnisse der Analyse informieren, so Swissmedic-Sprecher Gross. (SDA/spj)
Ein Zusammenhang zwischen der Pille und der Lungenembolie werde vermutet, schreibt das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic. «Die Frau war vorher gesund», erklärt Joachim Gross, Leiter der Medienstelle bei Swissmedic gegenüber Blick.ch.
«Es wäre der erste Todesfall in Zusammenhang mit der Pille ‹Yaz›», sagt Swissmedic-Sprecher Joachim Gross. «Yaz» sei eine sehr verbreitete Pille.
Der Vorfall wurde Swissmedic von den Kantonalbehörden gemeldet. Das Heilmittelinstitut schreibt in seiner Mitteilung, dass die junge Frau «plötzlich» an den Folgen der Lungenembolie gestorben sei. Ob die Frau vorher Symptome hatte und ob sie innerhalb von Stunden oder Tagen verstarb, konnte ebenfalls nicht gesagt werden. Ebenso ist nicht klar, ob die Frau «im Alter um die 20» geraucht, ist ebenso nicht bekannt.
Ende Mai geriet bereits das Kontrazeptivum «Yasmin» in die Schlagzeilen. Die 17-jährige Céline ist seit einer Lungenembolie, die nach der Pilleneinnahme eingetreten war, schwer behindert (Blick. berichete).
Nach dem Vorfall im Mai begann Swissmedic mit einer Untersuchung aller Verhütungspillen. Voraussichtlich Ende Oktober werde das Heilmittelinstitut über die Ergebnisse der Analyse informieren, so Swissmedic-Sprecher Gross. (SDA/spj)
Das sagen Blick.ch-Leser
- Beat Haueter, Frauenfeld - 12:40 | 26.09.2009
- » Wieso darf für Medikamente Werbung gemacht werden? Da werden die Ärzte und Apotheker und Drogeristen umgangen, weil so diese Jugendlichen schon manipuliert durch die Werbung daherkommen, mit der Vorgabe was SIE wollen! Ich finde das sehr tragisch, da ja - wie bekannt - die Pharmafirmen nur Profitgier im Sinne haben. NICHT das Wohl der Gesellschaft, sprich MENSCHEN! Die Saläre der Manager sagen ja alles darüber aus, wie bei den Banken.....
- Fredy Speed, Lugano - 08:05 | 26.09.2009
- » Der Tod dieser jungen Frau ist sicher sehr tragisch. Leider ist viel zu wenig bekannt, dass die Einnahme der Pille einen sehr fatalen Eingriff in die Körperfunktionen jeder Frau bedeutet und dass es bei Zusammentreffen mit gewissen anderen (auch unerheblichen) Gesundheitsproblemen auch bis zu einem tödlichen Ausgang kommen kann. Dieser Umstand wird leider von der Pharmaindustrie verschwiegen.
- Susanna Zwicky, Bülach - 19:53 | 25.09.2009
- » Dies ist sehr tragisch, ich weiss ja nicht wie diese junge Frau gelebt hat. Wenn ich sehe wieviele junge Frauen rauchen und Alkohol konsumieren erschreckt es mich,denn dies ist bei der Pilleneinnahme ein absolutes Tabu. Der Tod eines jungen Menschen ist sehr tragisch
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