
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Während die Wetterfee Cécile Bähler vom Protz-Auto auf den Kleinwagen umsteigt, wollen andere Promis gar nichts davon wissen. Und die meisten Schweizer
Autofahrer ebenfalls nicht.
Das beweisen die jüngsten Zahlen für Neuwagen. Von Januar bis Juni wurden 20 637 sogenannte Sports Utility Vehicles (SUV) gekauft. Genau 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein hoher Wert, denn der Zuwachs über alle Fahrzeugkategorien hinweg lag «nur» bei 4,6 Prozent.
Eine offizielle Statistik gibt es nicht. Was genau als Offroader gilt, weiss niemand. Umstritten ist etwa, ob leichtere Varianten wie der Nissan Qashqai oder Fiat Sedici unter diese Kategorie fallen. Die Autoindustrie selbst verwendet den Begriff SUV heute nicht mehr so gern.
Jeder siebte Neuwagen
BLICK stützt sich bei seiner Berechnung auf die Liste des Bundesamts für Energie. Dort werden auch leichtere Modelle mitgezählt. Insgesamt ergibt sich daraus ein aktueller Offroader-Anteil von fast 14 Prozent. Somit gilt bereits jeder siebte Neuwagen als SUV.
Auf dem Höhepunkt der Klimadebatte wurde erstmals das Ende des SUV-Booms vorausgesagt. Nun hat man wegen der hohen Benzinpreise wieder damit gerechnet. Doch bis jetzt sagen die Zahlen etwas anderes: Die Schweizer stehen nach wie vor auf grosse, schwere
Autos.
Was Gölä dazu sagt, sehen Sie oben. Die Meinung von anderen Promis können Sie in der gedruckten Ausgabe lesen.
Und was Sie selber von einem allfälligen Offroader-Verbot halten, können Sie uns hier mitteilen.