Bombendrohung am Flughafen Genf Verspäteter Inder wollte Flugzeug aufhalten

GENF - Ein Flugzeug wurde gestern kurz vor dem Start am Flughafen Genf wegen einer Bombendrohung evakuiert. Jetzt stellt sich heraus: Sie stammte von einem verspäteten Passagier.

Bombendrohung Flughafen Genf: Verspäteter Inder wollte Flug aufhalten play
Eine Maschine der russischen Fluggesellschaft Aeroflot wurde gestern nach einer Bombendrohung evakuiert. MARTIAL TREZZINI

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Ein verspäteter Inder sorgte gestern am Flughafen Genf für Aufruhr: Der Mann tauchte kurz nach dem Mittag am Schalter auf und behauptete, dass an Bord des Fluges SU2382 nach Moskau eine Bombe sei (BLICK berichtete). 

Damit wollte er scheinbar das Flugzeug aufhalten, das er ansonsten verpasst hätte, schreibt «Le Matin». Später gab er der Polizei an, es sei ein Scherz gewesen. Der Inder lebt im Kanton Waadt mit einer C-Bewilligung. Er hat nun ein Verfahren am Hals. 

Denn mit seinem Scherz hatte er für grossen Tumult und Verspätungen im Flugverkehr gesorgt. Die Maschine der russischen Fluggesellschaft Aeroflot stand zum Zeitpunkt der Drohung bereits auf dem Rollfeld. Die 115 Passagiere mussten evakuiert werden, Gepäckstücke aus dem Flugzeug ausgeladen und von ihren Besitzern verifiziert werden. (kra)

Publiziert am 14.10.2016 | Aktualisiert am 18.10.2016
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4 Kommentare
  • Patrik  Schaub 14.10.2016
    C-Bewilligung - das Endziel ist bestimmt das rote Büchlein.
    Man darf nun hoffen, dass sich die Behörden dann keinen Scherz erlauben, und ihm eben dieses noch aushändigen würden.
  • Rolf  Weber 14.10.2016
    Der hätte gescheiter seinen fliegenden Teppich mitgenommen. Wird nun ein teurer "Spass".
  • Peter  Weber aus Zürich
    14.10.2016
    Dieser Dödel bekommt einen schönen Prozess. Das kostet ihn mindestens auch noch 50000 Fränkli und U-Haft.
  • Aegerter   Fritz aus Luzern
    14.10.2016
    Kommt hier auch die pfefferscharfe Umsetzung zum Zuge? C Bewilligung gehört aberkannt bei solchen scherzen.