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Erfahrungsgemäss ist der Bärenhunger nach dem Aufwachen nicht allzu gross. Der Stoffwechsel muss zuerst wieder auf «Normalverhältnisse» hinaufgefahren werden. Das teilte das Bündner Amt für Jagd und Fischerei heute mit.
Auch Frau Holle wird noch ein Wörtchen mitreden: Weil in den nächsten Tagen mit einem Wintereinbruch gerechnet wird, könnte sich der Problembär (siehe Kasten) nochmals zur Ruhe legen.
Den Ärger der Behörden zog «JJ3» im letzten Jahr auf sich, weil er in der Region Lenzerheide und im Albulatal immer wieder Mülltonnen durchwühlte. Der Bündner Regierungsrat Stefan Engler hatte im Dezember angekündigt, dass der Braunbär nach dem Winterschlaf nicht mehr viel Toleranz geniesst: Taucht «JJ3» erneut in Siedlungsgebieten auf, dann wird scharf geschossen!
Im letzten Jahr hatten rund ein Dutzend Vergrämungsaktionen mit Schrot nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Der Bär war trotzdem wieder in bewohnten Gebieten aufgetaucht. (SDA/dip)