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Zunächst stellte Bischof Koch klar, dass Antisemitismus und die Leugnung des Holocausts in der katholischen Kirche keinen Platz hätten.
Daher ist für ihn die Annäherung des Vatikans an die erzkonservative Pius-Bruderschaft problematisch.
Zwar verteidigt Koch Papst Benedikt XVI. im Brief mehrmals. Mit dem Zugehen auf die Bruderschaft habe er auch an deren 600000 Gläubige gedacht. Es sei richtig, dass der Papst «bis zum Äussersten gegangen ist, um die Einheit der Kirche zu wahren».
Koch fragt sich aber auch: «Ist der Preis für die Einheit nicht zu gross?» Angesichts der stockkonservativen Haltung der Bruderschaft sei es für ihn selber «in der gegenwärtigen Situation sehr schwierig, das Positive zu sehen».
(SDA)
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Hat derzeit Mühe mit dem Papst: Bischof Kurt Koch. (Keystone)