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Bundesrat Christoph Blocher schliesst eine Bundesratskandidatur nicht aus. Ob er aber Kandidat werde, habe er nicht zu beantworten, sagte der SVP-Patron. Dies müsse die Fraktion bestimmen. Falls diese zum Schluss kommt, dass er antreten müsse, dann «überlege ich es mir».
Bundesrat zu sein, sei für ihn aber nicht erstrebenswert: «Ich bin froh, wenn ich nicht mehr gehen muss.» Bedingung für eine erneute Kandidatur wäre, dass «ich als Bundesrat mache, was ich für richtig halte».
Blocher spekulierte zudem, dass bis Ende Jahr noch ein zweiter Bundesrat zurücktreten könnte. Er brachte den Namen Pascal Couchepin ins Spiel. Sollte es bei einer Einervakanz bleiben, geht Blocher davon aus, dass die SVP nach einer Rückkehr in den Bundesrat das VBS übernehmen muss.
Blocher war am 12. Dezember 2007 bei der Bundesratswahl nicht wiedergewählt worden. Stattdessen wählte das Parlament die Bündner SVP-Regierungsrätin Eveline Widmer-Schlumpf in den Bundesrat.
Die SVP hatte darauf den Gang in die Opposition angekündigt. Seit der Wahl von Toni Brunner als Parteipräsident im März 2008 ist Blocher in der Parteileitung für Strategie der SVP zuständig.
Die Fraktionsleitung hatte Ende September bei der Fraktion beantragt, Blocher als fähigsten Kandidaten zu bezeichnen und ihn im Fall einer Vakanz anzufragen. Die Fraktion einigte sich zwar darauf beim Rücktritt von Schmid zur Bundesratswahl anzutreten, die Mehrheit der Fraktion wollte sich aber noch nicht auf einen Kandidaten festlegen. (SDA)
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Blocher weiss nicht so recht, ob er zurück in den Bundesrat will. (Keystone)