E-Banking-Totalausfall Megapanne bei Postfinance hält an

Seit Sonntagabend ist die die E-Banking-Seite der Postfinance nicht mehr zugänglich für ihre Kundschaft. Bis Montagmorgen konnten die Probleme noch nicht behoben werden. 1,7 Millionen Kunden sind betroffen.

Megapanne bei Postfinance: Störung bei E-Banking hält weiter an play

 

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Schimmel-Alarm in der beliebten Baby-Giraffe! Sophies schmutziges Geheimnis
2 Ärzte des Zürcher Kinderspitals schlagen Homöopathie-Alarm ...
3 Zürcher Versicherungs-Chef macht «Plauschfahrt» Mit 174,7 km/h auf...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
7 shares
33 Kommentare
Fehler
Melden

Bankkunden der Post müssen sich gedulden: Seit gestern Sonntag liegt eine Störung beim E-Finance von Postfinance vor. Während Stunden war es gestern Abend nicht möglich, online auf die Konten der Postfinance zuzugreifen und Bankgeschäfte zu tätigen.

«Es liegt eine technische Störung vor», sagte Reto Kormann, Sprecher der Postfinance zu BLICK. «Unsere Spezialisten arbeiten mit höchster Priorität an der Lösung des Problems und der Stabilisierung der Systeme.» Eine Prognose, wie lange die Störung anhalten werde, konnte er nicht stellen.

Die «rasche Lösung», wie vom Konzern öffentlich angekündigt, liess auf sich warten. Ein Leserreporter berichtete, dass es ihm seit Mitternacht nicht mehr möglich sei, auf sein Konto zuzugreifen. Auch auf Twitter berichten Nutzer über einen ganzen Problem-Tag.

Auf Social Media waren dazu Meldungen irritierter Nutzer zu finden. Offenbar war es zwar möglich sich einzuloggen – dann kam aber eine Fehlermeldung. So fragte sich dieser Postfinance-Kunde: Warum geschieht dies nicht vor dem Login?

Die Probleme halten weiter an, wie Postfinance am Montagmorgen auf Twitter bekanntgab. Um 13 Uhr soll es ein nächstes Update des E-Bankings geben.

Eine solche flächendeckende Panne gab es das letzte Mal bei der Bank im September 2016. Damals habe der technische Defekt aber binnen Stunden behoben werden können.

«Gehen Sie an den Postschalter»

Was sollen Kunden nunmehr tun, die dringend Bankgeschäfte erledigen müssen? Laut Postfinance funktionieren die Systeme an den Postschaltern störungsfrei, so dass Zahlungen beispielsweise dort vorgenommen werden könnten.

Eine Haftung für allfällige Schäden aufgrund des Totalausfalls beim E-Banking schliesst das Kreditinstitut zwar aus. Allerdings müsste das Unternehmen etwa bei verhinderten Börsengeschäften jeweils den Einzelfall prüfen, sagte der Sprecher. (uro/kra/bau/SDA)

Publiziert am 08.01.2017 | Aktualisiert am 12.01.2017
teilen
teilen
7 shares
33 Kommentare
Fehler
Melden

33 Kommentare
  • Rocco  Martignoni , via Facebook 09.01.2017
    Typisch Schweizer Art ,wenn etwas nicht funktioniert machen die viel Theater um sonnst , jetzt gehen ihr alle sicher zum ARZT mit diese Kleinigkeit.
  • hertig  reinhard aus GIBSWIL
    09.01.2017
    irgendwie kommt es mir vor wie ein darauf aufmerksam machen, dass es möglich wäre, unser ganzes weltfinanz-System still zu legen. je mehr "fortschritte" wir erzielen. gute Aussichten.
    • Rudolf  Megert , via Facebook 09.01.2017
      Ganz genau so sieht es aus, und ich moechte fuer mein Leben gerne mal wissen wieviel Geld die PF (sowie alle anderen Banken) eigentlich in IT verlocht haben, denn ich vermute all die Extra-Gebuehren sind dafuer da diese Kosten abzudecken - notabene fuer etwas das NIE wirklich sicher sein kann da ja von Menschenhand geschaffen und daher auch von Menschenhand angreifbar oder sogar zerstoerbar!!
  • Martin  Baumann 09.01.2017
    Das kommt davon wenn man zu viele Leute entlässt oder einspart, da wandert das Know How halt dann ab mit der Zeit. Man kann sich bei Frau Ruoff bedanken.
  • Antelma  Giger aus Egg
    09.01.2017
    Gabs nicht letzthin mal eine Meldung, wonach das Bargeld abgeschafft und Barzahlungen somit unmöglich werden sollten?
  • Bruno  Schucker 09.01.2017
    jetzt stellen sie sich mal vor, es wäre Facebook, Twitter oder sonst welche Socialmedia, Weltuntergang, habt ihr keine andere Probleme. IT ist nicht immer perfekt, und mehr als daran arbeiten können die Spezialisten auch nicht.
    • Victor  Fletcher aus Meilen
      09.01.2017
      Und zudem dürfen wir uns jetzt schon mal an solche Ausfälle gewöhnen. Die grosse digitalisierung der Dinge steht ja noch bevor, viel Spass dabei!