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«Sie haben im Lotto gewonnen» – diese Botschaft versenden seit einiger Zeit Unbekannte. Der Haken am Ganzen: In Tat und Wahrheit handelt es sich um Betrugsversuche von Abzockern.
Die Täter verwenden gefälschte Logos einer spanischen Lottogesellschaft sowie gefälschte Stempel. Das so aufgepeppte Gratulationsschreiben zum Millionengewinn enthält auch die Angaben eines angeblichen Lotterie-Vertreters, den es zu kontaktieren gelte.
Bevor der «glückliche Gewinner» die Euros einstreichen kann, sind laut dem Schreiben noch ein paar Spesen- und Gebührenzahlungen fällig. Und es kommen immer mehr Gebühren dazu, die angeblichen Gewinner werden hingehalten, vertröstet und unter Druck gesetzt. Die einbezahlten Gelder verschwinden auf Konti im Ausland.
Den Betrügern ist etwa eine 68-jährige Frau aus dem Kanton Zug auf den Leim gegangen. Zwischen August 2007 und Februar 2010 habe sie noch und noch «Gebühren» bezahlt – insgesamt weit über 300000 Franken. Einen Gewinn sah sie nie.
Die Zuger Polizei mahnt deshalb: Überlegen Sie sich gut, ob Sie überhaupt an einer Lotterie teilgenommen haben. Zudem sei es bei seriösen Lotteriegesellschaften Brauch, Gewinne auszuzahlen – und nicht, Geld einzuziehen.
Niemals solle man zudem Kopien von persönlichen Dokumenten oder Bankdaten an unzuverlässige Stellen versenden, warnt die Polizei. (SDA/hhs)
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MIt solchen Briefen versuchen Betrüger, leichtgläubige Schweizer übers Ohr zu hauen. (ZVG)