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Neben dem Graubünden und dem Berner Oberland, konnte auch das Wallis eine Steigerung der Logiernächte verzeichnen. (8989 Leserbild)
Im vergangenen Jahr logierten 21,5 Millionen ausländische (plus 2,8 Prozent) und 15,8 Millionen Schweizer Gäste (plus 2,4 Prozent) in Hotels in der Schweiz. Vor allem die Zahl der europäischen Gäste nahm merklich zu, wie aus den heute präsentierten Zahlen von Schweiz Tourismus hervorgeht. Damit ist 2008 das beste Tourismusjahr seit 1990.
Sehr gut unterwegs waren 2008 die Tourismusregionen Graubünden mit der stärksten absoluten Zunahme von Logiernächten (plus 6,3 Prozent). Aber auch im Wallis und Berner Oberland wurden mit je rund 3,5 Prozent Wachstum überdurchschnittliche Zahlen erreicht. Dagegen gab es im Tessin, vor allem wegen des Regenwetters, ein deutliches Minus von 3,2 Prozent.
Die Region Zürich konnte 4810446 Logiernächte verzeichnen. Hätte die Euro 2008 nicht stattgefunden, wären die Übernachtungszahlen noch einiges besser. Wegen des Grossanlasses seien die klassischen Städtereisenden sowie die Geschäfts- und Kongressgäste ferngeblieben, schreibt Zürich Tourismus.
Gegen Ende 2008 musste die gesamte Schweizer Hotellerie allerdings deutlich rückläufige Zahlen hinnehmen. Christoph Juen, CEO des Branchenverbandes hotelleriesuisse, sagte heute, die Schweizer Hotels seien nach fünf Jahren kontinuierlichem Wachstum für Turbulenzen jedoch besser gewappnet als in vergangenen Rezessionen. (SDA)