Berner Künstler in Italien verhaftet Teddy, der Einfaltspinsel

DOMODOSSOLA (I) - In Bern ist er ein Siebesiech, Regisseur und Festival-Organisator. Jetzt wurde Teddy W.* (38) bei einem versuchten Einbruch in Domodossola (I) erwischt.

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Teddy W. drang in Domodossola (I) in eine Villa ein. Youtube

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Er ist für seine guten Einfälle bekannt. Teddy W.* (38) gilt in Bern als schriller Künstler. Er macht Filme, bestückt Bollywood-Filme mit Statisten und organisiert Kunstprojekte. Doch was der Siebesiech am Sonntag in Domodossola (I) machte, war wirklich filmreif – allerdings unfreiwillig. 

Anwohner hören ein Rumpeln 

In einem Haus in der Via Bonomelli hören Anwohner nachmittags ein Rumpeln. Weil die Eigentümer abwesend sind, alarmieren die Nachbarn die Carabinieri. Die Beamten erwischen zwei Schweizer: Teddy W. und Yves M.* (37). Offenbar waren die Berner Künstler durch ein Fenster ins Erdgeschoss des Gebäudes eingedrungen.

Fluchtversuch misslingt

Die beiden versuchen zum Auto zu flüchten. Yves M. rennt einen Polizisten um. Zum Verdacht auf Einbruch kommt so auch Widerstand gegen die Staatsgewalt. Die Schweizer werden verhaftet und im Blitz-Verfahren zu 16 bzw. 20 Monaten auf Bewährung verurteilt. Ausreden des Duos vor Gericht: Man habe gedacht, das Haus stehe leer. Und: Sie wollten nicht stehlen, nur stöbern. 

Hausbesitzer behauptet, die 4000 Franken gehören ihm – nicht dem Duo aus Bern

Besonders blöd: Die Schweizer hatten 4000 Franken dabei. Als der Hausbesitzer davon hört, behauptet er, das Geld hätten sie ihm gestohlen. Teddy W. fällt momentan nicht viel ein. Er sagt zu BLICK: «Ich möchte vorerst zum Geschehen nichts sagen.»

*Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 19.11.2016 | Aktualisiert am 19.11.2016
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2 Kommentare
  • Peter  Klein , via Facebook 19.11.2016
    WOW, Schweizer als Kriminaltouristen! Wo bleibt die Weltwoche, die das alles erklärt? Und dann die Ausrede des Delinquenten, man habe nichts stehlen wollen, nur herumstöbern. Klar, das erklärt alles. Absolut kein Problem in leere Häuser einsteigen und etwas herumstöbern. Mit einer bedingten Strafe fahren sie auch noch mega gut.
    • Sarah  Keller 19.11.2016
      Und was genau soll dieser Fall jetzt mit der Weltwoche zu tun haben? Selbstverständlich gibt es Schweizer Kriminaltouristen, aber wenn Sie ausländische Statistiken dazu befragen, werden Schweizer dort unverhältnismässig untervertreten sein, oder anders gesagt: Wir haben hier weitaus den grösseren Kriminaltourismus als andere Länder durch uns erleiden. Auch schmalbrüstige linkspopulistische Umkehr-Polemik vermag daran nichts zu ändern.