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Ein Staatsbesuch ist eben nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Während der russische Präsident Medwedew heute in Bern weilte, mussten sich die Bewohner der Bundeshauptstadt strengen Sicherheitsvorkehrungen unterordnen.
Das Bundeshaus war weiträumig abgesperrt, der öffentliche Verkehr wurde umgeleitet. Doch schien dies die Bernerinnen und Berner nicht gross zu beeindrucken.
Hinter den Absperrungen auf dem Bundesplatz tummelten sich nämlich heute hunderte Schaulustige, die einen Blick auf die Geschehnisse erhaschen wollten. Bis ins Zentrum der Macht durchgelassen wurden aber ausschliesslich Personen mit Berechtigung, etwa Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Auch die mussten sich aber ausweisen.
Einiges strenger fielen die Sicherheitsvorkehrungen indes in den Gassen rund ums Bundeshaus aus. Auf Dächern und Balkonen waren Scharfschützen postiert. Fahrzeuge und Personen wurden kontrolliert.
Die Kantonspolizei Bern hatte die Anwohner und Geschäftsinhaber an der Bundes- und Kochergasse sogar aufgefordert, Fenster, Türen und Dachluken am Montag geschlossen zu halten und Balkone nicht zu betreten. (sda/kpn)