Leiche entdeckt Basejumper stürzt im Berner Oberland in den Tod

In unwegsamem Gelände im Gebiet Mürren BE ist gestern eine Leiche gefunden worden. Bei dem Toten handelt es sich um einen verunglückten Basejumper.

Berner Oberland: Basejumper stürzt in den Tod play
Zwei Männer springen in der Region Lauterbrunnen in die Tiefe. Für einen Basejumper mit Wingsuit hat ein solcher Sprung gestern tödlich geendet (Symbolbild). KEYSTONE/GAETAN BALLY

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Im Gebiet Mürren BE ist gestern Nachmittag ein Basejumper in den Tod geflogen. Der Mann startete ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge bei der Absprungstelle «High Ultimate", um mit seinem Wingsuit in die Tiefe zu springen.

Weshalb der Basejumper abstürzte, wird derzeit von der Polizei untersucht.

Der Mann wurde tot in unwegsamem Gelände gefunden und von einem Team der Air Glaciers geborgen, wie die Kantonspolizei Bern heute mitteilt.

Zwar konnte der Basejumper noch nicht formell identifiziert werden. Der Polizei liegen aber gemäss Mitteilung konkrete Hinweise zu seiner Identität vor. (SDA)

Publiziert am 19.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
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4 Kommentare
  • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
    20.11.2016
    Der Absprung heisst ja passenderweise "high ultimate".
    Das Wort "ultimate" hat verschiedene Bedeutung, gem. Google Translator:
    adjective
    being or happening at the end of a process; final.
    Ich wäre übrigens dafür, an diesen Absprungstellen eine Art "VRg" [Vorgezogene Recyclinggebühr] einzukassieren, die man dann nach erfolgter Landung im Tal persönlich rückerstatten lassen kann.
    Das Inkasso könnte man durch Exit & Dignitas besorgen lassen.
  • Rex  Schweizer 19.11.2016
    Für mich ist einfach unverständlich, wie der Mensch heute mit seinem Leben und Gesundheit russisches Roulette spielen muss, damit er zufrieden ist. Das braucht es doch nicht. Also ich jedenfalls gehe auf Nummer sicher und brauche diesen Blödsinn nicht. Dazu gehört nicht nur Basejumping sondern Wingsuiten und Bungie Jumping, Temporausch etc...Verbarmen hab ich mit diesen Menschen überhaupt nicht,aber mit den Angehörigen denen sie viel Leid antun, nur um Ihren Kick Ego Willen
  • Thomas  Zürcher 19.11.2016
    Eines ist klar jeder hat das Recht über sein Leben zu entscheiden.Jedoch ist es unverantwortlich, von der Allgemeinheit teure und riskante Rettungsaktionen zu erwarten und halbierte Familien mit kleinen Kindern zu hinterlassen, nur weil man einen Kick braucht und dabei stirbt.
    • Peter  Stahl aus Baden
      20.11.2016
      Den Toten ist wahrscheinlich ziemlich egal ob und wie sie gerettet werden und sie erwarten dies auch nicht. Eben so, wie jeder Mensch der Irgendwo tödlich verunglückt, von der Allgemeinheit gerettet wird. Wir sind zum Glück so zivilisiert, dass wir Menschen nicht einfach tod liegen lassen. Wenn jemand einen tödlichen Autounfall hat, hat er auch nicht im Sinn seine Angehörigen zu hinterlassen. Unfälle passieren. Jemand dafür zu verurteilen ist fraglich.