Die Köche des Berner Inselspitals wissen wie die schwierige Aufgabe zu lösen ist: Mit nur 3.50 Euro pro Person und geschicktes Einkaufen wollen sie einen Viergänger für 150 Gäste zaubern.
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Marcel Müller, Walter Christen, Jean-Pierre Pin, Marcel Müller und Adrian Junker (von links) vom Inselspital Bern wollen die Schweiz in Erfurt auf dem Podest sehen.
(Inselspital Bern)Die Aufgabe ist schwierig. Aber die Köche vom Berner Inselspital sind gut vorbereitet: Für nur 3.50 Euro (4.20 Franken) pro Person wollen sie an der Olympiade der Köche in Erfurt (D) einen Viergänger für 150 Gäste zaubern.
Wie schafft man das? «Das ist möglich, weil wir in grossen Mengen einkaufen. Man muss alles genau kalkulieren und nicht die teuersten Produkte nehmen», erklärt Koch Marcel Müller (28). Zusammen mit Adrian Junker (37), Jean-Pierre Pin (48) und Walter Christen (60) vertritt er die Schweiz am Samstag.
Um die Grenze nicht zu überschreiten, haben die Spitalköche auch Tricks auf Lager. «Das Fleisch, das wir servieren, sieht fast aus wie Roastbeef und schmeckt sehr gut. Trotzdem ist es Fleisch, aus dem normalerweise Würste gemacht werden, und deshalb billig», so Müller.
Um zu sparen, kaufen sie auch einige Produkte in Deutschland. Als kulinarisches Thema haben sie die Schweiz gewählt. «Mit Rösti, Kalbshaxe oder Fondue, weltoffen interpretiert, wollen wir die Jury von uns überzeugen», so Müller.
Mehr möchte der Koch, der seit acht Jahren am Inselspital arbeitet, noch nicht verraten. «Die Konkurrenz darf im Vorfeld nicht zu viel wissen.»
Morgen machen sich die vier Berner Köche auf den Weg. Die Küche dürfen sie am Freitag begutachten. Können sie gewinnen? «Wir hoffen das Beste», sagt Müller.
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