Weil so viele Flüchtlinge kamen: Bern braucht Nachkredit für Deutschkurse

BERN - Für die Flüchtlinge in der Schweiz bewilligt die kantonale Erziehungsdirektion derzeit viele Intensiv-Deutschkurse für fremdsprachige Kinder. Doch es sind so viele Migranten gekommen, dass die vom Grossen Rat bewilligten Gelder nicht ausreichen könnten.

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«Wir wollen ihnen eine Zukunft ermöglichen und das kostet», sagt Erwin Sommer vom bernischen Amt für Kindergarten und Volksschule. KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

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Es ist wohl nicht genug! Erwin Sommer, der Vorsteher des bernischen Amts für Kindergarten und Volksschule, geht davon aus, dass die im Kantonsbudget 2016 eingetragenen Mittel nicht ausreichten. Das sagte er heute Abend im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis von Radio SRF.

Im Budget seien für «Besondere Massnahmen» – zu denen gehören solche Deutschkurse für Flüchtlinge – rund 125 Millionen Franken eingetragen. Möglicherweise komme es wegen der vielen Kursbewilligungen und -verlängerungen zu einer Überschreitung von einer bis zwei Millionen Franken. Abgerechnet werde aber erst im Januar 2017.

«Wir wollen ihnen eine Zukunft ermöglichen und das kostet», sagt Sommer. Die Migrantenkinder seien nun da und hätten ein Recht auf Bildung. Es gehe aber auch darum, Lehrer und Schulen zu unterstützen.

Auch im Jahr 1999 erreichten viele Flüchtlinge als Folge der Kosovo-Krise die Schweiz. Sommer habe nicht den Eindruck, dass der Aufwand für die Integration der Flüchtlingskinder schon dieses Ausmass angenommen habe. (SDA/lex)

Publiziert am 19.01.2016 | Aktualisiert am 19.01.2016
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17 Kommentare
  • Bea  Gräub aus Aargau
    20.01.2016
    Nun das sind nur Flüchtlinge wo Deutschkurse brauchen,es gibt Kinder von "Schweizern" wo nur die muttersprache beherschen und im Kindergarten in den Deutschkurs müssen obwohl die Mutter perfekt Deutsch kann.
    • Silvano  Polinetti aus maunin
      20.01.2016
      Wie genau Frau Gräub ist Ihr Kommentar gemeint?
      Wer wegen wem und warum?
  • jürg  frey aus teufen
    20.01.2016
    Nächste Steuern auf Sperrkonto einzahlen und erst freigeben, wenn der Blödsinn ein Ende hat. Das geht nur wenn ein Grossteil der Bevölkerung mitmachen würde, ansonsten wird man ja hart bestraft! Wo ist die Partei die dazu aufruft?
  • Tony  Graven aus Zürich
    20.01.2016
    Warum müssen wir diese, grossenteils Analphabeten gratis Ausbildung usw. bieten. Flüchtlinge sollen wieder in ihr Land, sobald die Verhältnisse es erlauben. Die haben sowieso keine Chance auf dem Arbeitsmarkt!
  • Alex  Stettler 20.01.2016
    Ich Schweizer will schon lange meine Frau aus Thailand, in einem
    Deutschkurs anmelden, kann es mir aber nicht leisten!!
  • Pietro  Secreto aus Kölliken
    20.01.2016
    Wieviele Bewerbungen braucht ein ü50 RAV-Arbeitsloser Schweizer, bis ihm ein Studium bezahlt wird, weil er sonst keine Chance auf Anstellung hat?