Walliser Schüler müssen ins Erdbeben-Training
SITTEN – Das Wallis ist der Kanton mit der grössten Erdbebengefahr in der Schweiz. Deshalb müssen die französischsprachigen Walliser künftig einen Erdbebenkurs absolvieren.
Aktualisiert um 17:06 | 24.04.2009
Im Rahmen eines Pilotprojekts müssen Schüler im welschen Teil des Wallis im ersten Schuljahr einen Erdbeben-Kurs absolvieren. Dort sollen sie die Ursachen enes Erdbebens erklärt bekommen und lernen, wie man sich im Ernstfall verhalten muss.
Der Kurs umfasst fünf Lektionen à 45 Minuten, wie der Walliser Staatsrat heute mitteilte. Verläuft das Projekt erfolgreich, soll auch im deutschsprachigen Oberwallis ein entsprechender Kurs eingeführt werden.
Entwickelt wurde der Kurs vom Walliser Erziehungsdienst, dem Kantonsgeologen und dem Zentrum für alpine Umweltforschung (Crealp). Die Kosten belaufen sich auf rund 100´000 Franken, wovon der Kanton die Hälfte übernimmt.
Das Wallis hat in den letzten 500 Jahren sechs Beben der Stärke 6 erlebt. Die Walliser Regierung entschloss sich deshalb zu einer Reihe von Massnahmen. (SDA)
Der Kurs umfasst fünf Lektionen à 45 Minuten, wie der Walliser Staatsrat heute mitteilte. Verläuft das Projekt erfolgreich, soll auch im deutschsprachigen Oberwallis ein entsprechender Kurs eingeführt werden.
Entwickelt wurde der Kurs vom Walliser Erziehungsdienst, dem Kantonsgeologen und dem Zentrum für alpine Umweltforschung (Crealp). Die Kosten belaufen sich auf rund 100´000 Franken, wovon der Kanton die Hälfte übernimmt.
Das Wallis hat in den letzten 500 Jahren sechs Beben der Stärke 6 erlebt. Die Walliser Regierung entschloss sich deshalb zu einer Reihe von Massnahmen. (SDA)
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