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Gestern Abend verstarb das vierte Opfer der Lawinenkatastrophe im Diemtigtal. Der Mann erlag im Spital seinen Verletzungen. Die Suche musste am Abend wegen der Dunkelheit abgebrochen werden. Die Opferzahlen könnten aber bald steigen: Im Gebiet werden noch mindestens drei Personen vermisst.
Solange die Lawinengefahr nicht aus dem Helikopter beurteilt werden könne, sei eine neue Rettungsaktion nicht möglich, sagte eine Sprecherin der Kantonspolizei Bern. Am Morgen noch schneite es im Gebiet heftig
In einem Grosseinsatz suchten danach rund 100 Rettungsspezialisten nach den Verschütteten und bargen neun Personen. Ein Skifahrer war bereits tot. Drei weitere Personen – unter ihnen ein Arzt der Rega – wurden zum Teil schwer verletzt ins Spital eingeliefert. Sie erlagen dort jedoch ihren Verletzungen.
Rega klärte vor Einsatz Gefahr ab
Laut Ariane Güngerich von der Rega nahm das Team der Rettungsflugwacht vor dem Einsatz die übliche Einschätzung der Gefahrenlage vor und trat erst dann in Aktion. «Wir gehen davon aus, dass sich alle in die Rettung involvierten Personen korrekt verhalten haben», sagte sie auf Anfrage.
Es war das erste Mal, dass bei einem Lawineneinsatz ein Rega- Mitglied ums Leben kam. (SDA/bih/gca)