Vermisster Soldat: Armee macht Feiertagspause

  • Aktualisiert am 03.01.2012
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AARWANGEN BE – Auch heute wird nach dem in der Aare vermissten Durchdiener gesucht. Mit vollem Einsatz. Das sieht an Pfingsten anders aus.

Noch immer hoffen seine Kameraden, seine Familie und seine Freundin. Glauben daran, dass der 21-jährige Soldat noch lebend aus der Aare geborgen wird.

Der Durchdiener war am Dienstagmittag mit zwei Kollegen über den Mittag baden gegangen. Trotz Schwimmverbot und ohne Schwimmweste. Geriet in Schwierigkeiten und schaffte es nicht mehr ans Ufer. Seine zwei Armeekameraden holten Hilfe. Seitdem wird er vermisst.

Gestern um 17 Uhr haben die Suchmannschaften ihren Einsatz beendet. Heute gehts weiter. Koordiniert und kontrolliert. «Mit angepasster Taktik», wie es das VBS nennt. Sprich: Viermal täglich wird der Rechen des Kraftwerks Wynau geprüft.

Die Suchtrupps hoffen wohl, den Zentralschweizer baldmöglichst zu finden. Bis Pfingsten. Denn dann ist geplant, die Suche zu unterbrechen. Der Rechen wird noch zweimal täglich kontrolliert. Ob die Suche dann am Dienstag nach Pfingsten weitergeht, entscheidet das Militär zusammen mit der zuständigen zivilen Polizei.

Als Gründe für den Unterbruch nennt das Militär das trübe Wasser, die unsere Wetterentwicklung und die damit verbundenen Risiken für die Suchmannschaften. (SDA/spj)

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