
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Vier Taucher der Armee, vier Taucher der Seepolizei Bern, mehrere militärische Hundeführer mit ihren Hunden, Soldaten der Genietruppe: Seit heute Morgen um 9 Uhr suchen alle nach dem Rekruten, der gestern zwischen Bannwil und Aarwangen in der Aare verschwand.
Bisher gibt es keine neuen Erkenntnisse, wie Armeesprecher Christoph Brunner heute gegenüber Blick.ch sagt. «Der Unfallhergang ist noch nicht klar und Teil der Ermittlungen.»
Er ist noch nicht gefunden, der Rekrut, der gestern Mittag schwimmen gegangen ist. In der Aare mit ihren gefährlichen Wirbeln. Riss ihn ein Strudel in die Tiefe? Oder hatte er plötzlich ein gesundheitliches Problem?
Fakt ist: Zwei seiner Kameraden schrien nach dem Unglück um Hilfe, rannten in den Badehosen zurück zu der Truppe, um Hilfe zu holen. So schildert es eine Augenzeugin gegenüber Blick.ch.
Militär schweigt
Das Militär gibt sich über Herkunft und Alter des jungen Mannes bedeckt. «Dazu sagen wir nichts», so Brunner. Machte das Militär seine Rekruten auf die Gefahren der Aare in dieser Region aufmerksam? «Das wird der Untersuchungsrichter nun ermitteln» ist alles, was der Armeesprecher dazu sagen kann.
Der junge Soldat – verschluckt von der Aare. Die Hunde suchen das Ufer ab, die Taucher das Wasser. Doch Hoffnung, den Mann noch lebend zu bergen, ist kaum noch da. (num)