Bootsdrama auf dem Bielersee Über 100 Hinweise aus der ganzen Schweiz

  • Publiziert: 19.07.2010, Aktualisiert: 03.01.2012

BERN - Bielersee sucht die Polizei noch immer nach dem flüchtigen Kapitän. Die Überprüfung der zahlreichen Hinweise brauche jedoch Zeit, so die Kapo Bern.

Hier handle es sich nicht um einen TV-Krimi, in dem der Täter nach kurzer Zeit schon ermittelt sei, sagt Polizeisprecher Michael Fichter. Einige Hinweise hätten sich als wertvoll erwiesen und müssten nun im Detail ausgeleuchtet werden. Hierfür brauche die Sonderkommission mit rund 30 Polizisten die nötige Zeit.

Hinweise auf Boot und die Personen darin

Wieviele Hinweise die Polizei im Zusammenhang mit dem Unglück auf dem Bielersee erhalten hat, wollte Fichter nicht bekanntgeben. Es seien aber deutlich mehr als hundert. «Die Hinweise betreffen das gesuchte Boot, aber auch die Personen, die sich darin befunden haben könnten», führte Fichter aus.

Zu einzelnen Hinweisen, die übrigens aus der ganzen Schweiz eingetroffen seien, gebe die Kantonspolizei keine Kommentare ab. Nach wie vor gehe sie aber allen möglichen Spuren nach.

Die beim Unfall auf dem Bielersee und ihr Freund Stephan F.* waren am Sonntag vor einer Woche an Bord eines gelben Gummiboots von der St. Petersinsel in Richtung Lüscherz BE gepaddelt, als sich das Motorboot mit hoher Geschwindigkeit näherte. Trotz Rufen und Handzeichen änderte der Lenker seinen Kurs nicht.

Das Paar sprang ins Wasser, um sich zu retten. . Das Motorboot fuhr ohne anzuhalten in Richtung Biel weiter. (SDA)

*Namen der Redaktion bekannt

BLICK unterstützt die Arbeit der Polizei

Die Fahndung nach dem Bootsführer, der Angela A. auf dem Gewissen hat, läuft auf Hochtouren. Können Sie etwas dazu beitragen?

Melden Sie Hinweise an: Kantonspolizei Biel, Telefon 032 344 51 11. Damit der Täter möglichst rasch gefunden wird, hat BLICK 20000 Franken Belohnung ausgesetzt.
Über die Auszahlung entscheidet in Absprache mit den Behörden ein Gremium, bestehend aus Urs Helbling (Blattmacher BLICK), Viktor Dammann (Reporter BLICK) und Matthias Schwaibold (Rechtsanwalt). Über die Beschlüsse dieses Gremiums wird keine Korrespondenz geführt.

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