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Hier handle es sich nicht um einen TV-Krimi, in dem der Täter nach kurzer Zeit schon ermittelt sei, sagt Polizeisprecher Michael Fichter. Einige Hinweise hätten sich als wertvoll erwiesen und müssten nun im Detail ausgeleuchtet werden. Hierfür brauche die Sonderkommission mit rund 30 Polizisten die nötige Zeit.
Hinweise auf Boot und die Personen darin
Wieviele Hinweise die Polizei im Zusammenhang mit dem Unglück auf dem Bielersee erhalten hat, wollte Fichter nicht bekanntgeben. Es seien aber deutlich mehr als hundert. «Die Hinweise betreffen das gesuchte Boot, aber auch die Personen, die sich darin befunden haben könnten», führte Fichter aus.
Zu einzelnen Hinweisen, die übrigens aus der ganzen Schweiz eingetroffen seien, gebe die Kantonspolizei keine Kommentare ab. Nach wie vor gehe sie aber allen möglichen Spuren nach.
Die beim Unfall auf dem Bielersee und ihr Freund Stephan F.* waren am Sonntag vor einer Woche an Bord eines gelben Gummiboots von der St. Petersinsel in Richtung Lüscherz BE gepaddelt, als sich das Motorboot mit hoher Geschwindigkeit näherte. Trotz Rufen und Handzeichen änderte der Lenker seinen Kurs nicht.
Das Paar sprang ins Wasser, um sich zu retten. . Das Motorboot fuhr ohne anzuhalten in Richtung Biel weiter. (SDA)
*Namen der Redaktion bekannt