SVP-Rebellen schieben Revolution auf

  • Publiziert: 11.06.2008, Aktualisiert: 14.01.2012

BERN – Die «Gruppe Bubenberg» hofft noch, die ganze Berner Kantonalsektion zum Austritt bewegen zu können. Mit einer Neugründung der Partei warten die Abtrünnigen ab.

Die «Gruppe Bubenberg» der dissidenten Berner SVP-Mitglieder hat an ihrer Sitzung heute Morgen beschlossen, an ihrem Kurs festzuhalten. Entgegen Spekulationen in den Medien verzichtet sie darauf, schon jetzt eine neue Partei zu gründen. Die nächsten Schritte wollen die Abtrünnigen nach der Sitzung festlegen, für die sie bald den Vorstand der Kantonalpartei zusammentrommeln.

Die «Gruppe Bubenberg» hatte Anfang Juni den Berner Vorstand in einer Resolution aufgefordert, bis spätestens Ende August aus der SVP Schweiz auszutreten. Kommt die dafür notwendige Zweidrittelmehrheit an der Delegiertenversammlung nicht zustande, wollen die Dissidenten mit Gleichgesinnten eine neue schweizerische Partei bilden.

36 Vertreter der Berner SVP haben die Resolution unterzeichnet. Darunter befinden sich Verteidigungsminister Samuel Schmid, Ständerat Werner Luginbühl sowie die Nationalräte Ursula Haller und Hans Grunder (Blick.ch berichtete). Auch Regierungsrat Urs Gasche gehört der Gruppe an. (SDA/hhs)

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