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Die kurdischstämmige Ferah U.*, die kürzlich nach islamischem Recht den Generalsekretär des Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS), Naim Cherni (18) geheiratet hat und seit März von ihrer Familie abgehauen ist, freut sich Ende August ihre KV-Stelle auf der Tiefbaudirektion der Stadt Bern anzutreten.
Doch jetzt wil die Stadt Bern die Anstellung der 17-jährigen muslimischen Konvertitin nochmals überprüfen. Gegenüber «Radio 1» bestätigte Stefan Schwarz, Generalsekretär der Berner Tiefbaudirektion, dass man nochmals über die Bücher gehen wolle. «Infolge ihrer Heirat mit dem Generalsekretär des radikal-islamischen Zentralrates der Schweiz und nach den öffentlichen Auftritten der Frau in einem Ganzkörperschleier würden nun jedoch offene Fragen bestehen», so Schwarz.
In mehreren Gesprächen will die Stadt Bern nun mit der jungen Frau die Gratwanderung zwischen Religionsfreiheit und Extremismus sowie die muslimischen Kleidervorschriften besprechen. «Dies ist eine ganz heikle Gratwanderung, die nun in Ruhe für diesen konkreten Fall und für eine generelle Regelung geklärt werden soll», erklärt Stefan Schwarz das weitere Vorgehen.
Nächste Woche findet ausserdem ein Gespräch der Vormundschaftsbehörde mit der jungen Frau und ihren Eltern statt. Nach einem vom IZRS organisierten «Islamischen Treffen» in Disentis GR kehrt Ferah U. nicht mehr nach Hause zurück, da sie sich von ihrer Familie bedroht fühlt. (b38)
*Name der Redaktion bekannt
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Ferah U. muss nochmals mit ihrem zukünftigen Arbeitgeber zusammensitzen. (Peter Gerber)