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«Ich möchte Politik und Privates trennen.» Das versicherte Didier Burkhalter heute Morgen nach seiner Wahl in den Bundesrat vor laufender Kamera. Er wolle sich einfach treu bleiben. Und seine Familie vor dem Rampenlicht der grossen politischen Bühne schützen.
«Ausserdem sollen meine Söhne nicht bloss als Bundesrats-Söhne auftreten», sagte der neue Schweizer Polit-Star weiter. «Sie sollen sich als eigenständige Persönlichkeiten bewähren.»
Keine Veränderung des Familienlebens
Dahinter stand ein Familiendeal: «Du darfst Bundesrat werden, aber das Familienleben muss weitergehen wie bisher»: Diese Bedingung stellten Frau Friedrun (Jg. 1967) und die drei Söhne Loïc (Jg. 1988), Nathaniel (Jg. 1990) und Adrien (Jg. 1992), wie die «Schweizer Illustrierte berichtete.
Bisher konnte Burkhalter seinen Prinzipien ohne Weiteres treu bleiben. Doch zwischen einem Neuenburger Lokalpolitiker und Ständerat und einem Bundesrat liegen halt Welten. Das musste der Frischgewählte – und seine ganze Familie – sehr schnell erfahren. Beim allersten Bundesratskuss, den er seiner Gattin gab, waren prompt Bundeshaus-Fotografen zur Stelle.
Und hielten fest, wie leidenschaftlich der angeblich so nüchterne Didier seine Friedrun Sabine küssen kann. In aller Öffentlichkeit! Beim Gruppenbild mit Söhnen und Vater gings dann schon wieder viel nüchterner zu und her.
Friedrun und das Geheimnis des Friedens
Über das Innenleben der Burkhalters ist bis jetzt erst wenig bekannt. Bundesrat Didiers Frau Friedrun stammt aus dem Vorarlberg. Die beiden haben sich vor 26 Jahren in England kennengelernt.
Fünf Jahre später kam das erste Kind auf die Welt. Die Familie wohnt heute in Neunburg in einer hübschen Wohngegend neben einer grünen Oase: Dem botanischen Garten. Dort kann der neue Bundesrat Kraft tanken.
Übrigens: Der Name Friedrun bedeutet gemäss Duden soviel wie «das Geheimnis des Friedens»: Nach dem Gezerre und Gepolter um die letzten Bundesratwahlen tönt das doch ganz verheissungsvoll.