Sie wenden sogar in Tunnels: Arabische Verkehrsrowdys terrorisieren Interlaken

Sie ignorieren Fahrverbote und wollen keine Parkgebühren bezahlen: Arabische Touristen sorgen in Interlaken für ein Verkehrschaos.

Touristen spazieren vor dem Hotel Victoria Jungfrau in Interlaken. play

Touristenspazieren vor dem Hotel Victoria Jungfrau inInterlaken.

Keystone
Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Ausschreitungen am Wochenende 300'000 Fr. Sachschaden nach Krawallnacht...
2 Töteten Massimo D.* (48) und Jesse D.* (19) aus Rache? Die...
3 Offener Brief an Nause Weil der Sicherheitsdirektor die Reitschule...

Schweiz

teilen
teilen
31 shares
143 Kommentare
Fehler
Melden

Interlaken BE steht bei arabischen Touristen hoch im Kurs. Die Anzahl der Gäste aus den Golfstaaten hat sich in den letzten Jahren verzehnfacht. Das lokale Gewerbe freuts: Die Araber lassen sich jeden Ferientag in der Schweiz durchschnittlich 500 Franken kosten – so viel wie niemand sonst.

Doch der Ansturm der Gäste aus dem Orient bringt auch Probleme: Die Araber verursachen ein Verkehrschaos in Interlaken. Wie der «Berner Oberländer» berichtet, scheren sich die Autofahrer am Steuer ihrer Luxus-Schlitten weder um Sicherheitslinien, Vortrittsrechte, Park- oder Fahrverbote. Verkehrsübertretungen könnten fast schon im Minutentakt beobachtet werden.

Einige arabische Verkehrsrowdys wenden sogar in Tunnels, wie ein Gemeinderat zu berichten weiss. Bei der Tourismusorganisation Interlaken häufen sich die Reklamationen.

Parkieren – aber nicht bezahlen

Viele betreffen die Parkplatzgebühren: «Die Araber wollen fürs Parkieren nichts bezahlen», sagt Tourismusdirektor Stefan Otz gegenüber dem «BO». Er zeigt sich nachsichtig. Die arabischen Gäste seien sich Parkgebühren nicht gewohnt. «In ihren Ländern ist das Parkieren auf öffentlichen Plätzen und Einkaufszentren überall gratis.»

Bei der Bussenverteilung hofft Stefan Otz auf das Fingerspitzengefühl der Polizeibeamten. Er ist der Meinung, dass leichte Verkehrsübertretungen nicht gleich mit einer Busse geahndet werden sollten. «Es besteht die Gefahr, dass das Image der Schweiz darunter leidet», sagt er zu Blick.ch.

Polizisten nehmen an Workshops teil

Um das zu verhindern, bietet Interlaken Tourismus interessierten Einheimischen sogenannte interkulturelle Wokrshops an. Diese sollen dabei helfen, Missstände im Umgang mit fremden Kulturen zu vermeinden. Laut Stefan Otz hätten auch schon Polizeibeamte am Kurs teilgenommen.

Drückt man in Interlaken beide Augen zu, aus Angst, die reichen Touristen zu verärgern?

«In aller Regel werden Ordnungsbussen verhängt. Handelt es sich um ausländische Ortsunkundige, müssen Bussen vor Ort bezahlt werden», sagt Andreas Hoffmann, Pressesprecher der Kantonspolizei. Um wenigstens die Fahrverbote im Zentrum durchsetzen zu können, haben die Behörden inzwischen reagiert.

Bussen auch für Touristen

Seit kurzem steht dort ein Mitglied des Verkehrsklubs Matten im Einsatz, um falsch abzweigende Autofahrer anzuhalten. «Eine Reaktion war unvermeidlich, vor allem auch gegenüber den korrekt fahrenden Automobilisten», wie Polizeiinspektor Hans Peter Bühlmann gegenüber der Zeitung erklärt. (vsc)

Publiziert am 02.09.2014 | Aktualisiert am 02.09.2014
teilen
teilen
31 shares
143 Kommentare
Fehler
Melden
Araber protzen mit ihren Super-Boliden

TOP-VIDEOS

143 Kommentare
  • Melissa  Baumann 03.09.2014
    Wenn man das obige Bild anschaut, sagt doch das alles. Diejenigen die Geld in der Schweiz bringen, egal wer, werden mit Zuckerguss behandelt, damit der OTTO Normalverbraucher schwer zahlen kann und muss. So unschuldig wie die in Bern sich geben, sind sie eben nicht. Die sind nur eine Enttäuschung für die Schweizer Bevölkerung!
  • andi  Matata 03.09.2014
    Andere Länder andere Sitten, versuche einmal in einem arabischen Staat gegen die Sitten und Moral zu verstossen! Interessiert die nicht, Kohle, viel Kohle oder Knast, alles ohne Mitteiling an Angehöhrige.
  • rolf  sulzer 03.09.2014
    schickt alle anfallenden nicht bezahlten bussen dem verkehrsverein interlaken der wird sie begleichen - vielleicht überdenkt er dann die art wo man für interlaken werbung machen muss und wo nicht.
  • Horst  Schüpbach 03.09.2014
    ...Einheimischen sogenannte interkulturelle Wokrshops an. Diese sollen dabei helfen, Missstände im Umgang mit fremden Kulturen zu vermeinden...Hallo??!! in Katar und in den Ländern darf man aus Ausländer genau gar nichts! und wehe die Polizei erwischt dich! Unter aller Sau wir Schweizer...unter aller Sau!!
  • Heinz  Keller 03.09.2014
    Solange bei Schweizern Nulltoleranz gilt, muss diese auch für Touristen gelten!
    Allerdings haben wir es mittlerweile in diesem Land übertrieben mit Verkehrsbehinderungsmassnahmen, tiefen Tempolimiten, hohen Parkgebühren, etc.
    Meine ausländischen Besucher reagieren meist mit ungläubigem Kopfschütteln. Weniger wäre mehr.