Sie türmten mit geklautem Auto Polizeihund stellt Einbrecher-Teenies

BERN/LIMPACH - Nach einer Verfolgungsjagd haben Polizisten in der Nacht auf Sonntag vier 15- bis 18-jährige angehalten. Zwei von ihnen verdächtigt die Polizei, an verschiedenen Einbrüchen beteiligt gewesen zu sein.

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Die Verfolgungsjagd begann laut einer Mitteilung der kantonalen Jugendanwaltschaft und der Kantonspolizei am Sonntagmorgen um zirka 0.30 Uhr in der Berner Bundesgasse. Dort fiel einer Patrouille des Botschaftsschutzes ein Auto auf, welches zu schnell und nur mit Standlicht unterwegs war.

Als die Botschaftsschützer das Auto stoppen wollten, fuhr der 18-jährige Lenker davon. Er setzte die Flucht laut dem Polizeicommuniqué trotz verschiedener Warnsignale durch die Patrouille und inzwischen alarmierter Kollegen fort.

Im Berner Ostring bog der 18-Jährige auf die Autobahn ein, wo es zu mehreren Manövern kam, welche auch Polizisten gefährdeten. In Schönbühl verliess der junge Mann die Autobahn und setzte die Fahrt durch Schönbühl, Urtenen, Jegenstorf und Grafenried fort, ehe er in Richtung Etzelkofen abbog. Danach befuhr er auch Feld- und Waldwege sowie Äcker.

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Diensthund Quiero schnappte die vier Teenager.

An einem Waldrand nahe Limpach verliessen schliesslich die vier Insassen das Auto. In der Folge gelang es den Polizisten mit Hilfe eines Diensthunds, die vier jungen Leute zu stellen. Es handelt sich nebst dem 18-jährigen Lenker um den 15-jährigen Beifahrer sowie zwei 18- und 17-jährige Mitfahrerinnen.

Ersten Abklärungen zufolge waren die vier mit einem gestohlenen Auto unterwegs, an dem ebenfalls entwendete Solothurner Nummernschilder montiert waren. Im Zug weiterer Ermittlungen nahm die Polizei im Verlauf des Sonntags ein 16-jähriges Mädchen und einen 17-jährigen Jugendlichen vorübergehend fest.

Auch sie werden - wie der 18-jährige Lenker und der 15-jährige Beifahrer - dringend verdächtigt, an Einbruchsdelikten beteiligt gewesen zu sein. Diese vier jungen Leute befinden sich weiterhin in Haft. (SDA/kab)

Publiziert am 04.01.2016 | Aktualisiert am 04.01.2016
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5 Kommentare
  • Hermann  Kuch aus Uznach
    05.01.2016
    @Karen Mind: Da ist wohl in der Erziehung dieser Jugendlichen mächtig was schief gelaufen
    Dafür ist in der "Erziehung" dieses Hundes mächtig vieles gut gelaufen. Super !
  • August  Sommerhalder aus Amriswil
    04.01.2016
    Wichtiger als Algebra und Wissen zu Wilhelm Tell, wäre Aufklärung über die Folgen von Vorstrafen für das weitere Fortkommen im Leben. Es ist aber wohl auch der Erziehungs-Direktoren Clique nicht bewusst, was an Ausbildung wichtig ist!

    • Hubertus  Frankenstein aus Wohlen
      04.01.2016
      Ich schätze, keiner von diesen Jugendlichen spricht ein Wort Deutsch. Die haben sich kaum je in einer Schweizer Schule mit Wilhelm Tell gelangweilt.
  • Karen  Mind 04.01.2016
    Da ist wohl in der Erziehung dieser Jugendlichen mächtig was schief gelaufen.
  • Hans  Scheidegger 04.01.2016
    Diensthund Quiero hat sich eine besondere Belohnung redlich verdient. Es ist faszinierend, das Training dieser Polizeihunde zu beobachten, die nach einer strengen Eignungsprüfung ausgewählt werden. Mit ihrem aussergewöhnliche Riechsinn und ihrem hervorragendem Gehör leisten sie zusammen mit ihrem Hundeführer u.a. beim Aufspüren, Schützen, Abwehren und Verfolgen grossartige Arbeit. Und der Hundeführer muss sich auf seinen Hund ebenso verlassen können wie auf seine menschlichen Kollegen.