Schläger von Schüpfen Terror-Igor kommt doch nicht frei

BERN - Nun haben die Behörden einen geeigneten Therapieplatz für Igor L. gefunden. Der Schläger von Schüpfen wurde vom Gefängnis in eine «geeignete Vollzugseinrichtung» verlegt.

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Im Kanton Bern hätte der Schläger von Schüpfen, Igor L.*, Ende Februar auf Anordnung des Bundesgerichtes freigelassen werden sollen. Der Mann sitzt seit 2011 in Haft. Verurteilt wurde er allerdings nur für 14 Monate.

Das Problem: Der Haft sollte eine stationäre Massnahme in einer therapeutischen Einrichtung folgen. Die Plätze in solchen Einrichtungen sind aber rar. Vier Jahre lang verlief die Suche erfolglos.

Ende 2015 befand das Bundesgericht, Igor habe nun genug lange auf einen Therapieplatz gewartet und ordnete seine Freilassung an, sofern bis Ende Februar kein geeigneter Therapieplatz gefunden werde.

Wie der Kanton Bern heute mitteilt, hat das Amt für Freiheitsentzug und Betreuung den Mann nun in eine «geeignete Vollzugseinrichtung» verlegt. «Diese Einrichtung erfüllt die Anforderungen sowohl für die erforderliche therapeutische Behandlung wie auch an die Sicherheit», heisst es in der Mitteilung.

Dokument des Schreckens: Fritz Meier nach der Attacke. play
Opfer: Der Wirt des Restaurants Löwen in Schüpfen wurde 2010 von Igor L. verletzt. zvg

Die Verurteilung erfolgte, weil Igor 2010 im Restaurant Löwen, einer Dorfbeiz in Schüpfen BE, dem Wirt aus nichtigem Anlass einen gusseisernen Aschenbecher über den Kopf schlug. Zu diesem Zeitpunkt war der vorbestrafte Mann auf Bewährung. (SDA/noo)

*Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 25.02.2016 | Aktualisiert am 25.02.2016
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12 Kommentare
  • Aegerter   Fritz aus Luzern
    26.02.2016
    Ich nehme mal an, dass auch in diesem Fall eine ausschaffung nicht möglich ist. Wurde er trotz Vorstrafen eingebürgert, ist er zu gut integriert, herrscht in seiner Heimat Krieg oder ist er einfach ein Härtefall? Da wissen wir doch wenigstens, warum wir jeden Tag aufstehen und arbeiten gehen.
  • Eddie  Flüeler 25.02.2016
    Dem Täter wird alles geboten und kostet den Staat Hunderttausende. Dem Opfer wird aber nur empfohlen, den Kopf das nächste mal nicht mehr hin zu halten.
  • Afrim  Brama aus Oerlikon
    25.02.2016
    Wegen mir hätte er im Gefängnis bleiben können. Wer will den schon?!
  • Gautschi  Gregor , via Facebook 25.02.2016
    Warum lebt dieser Igor noch in der Schweiz !
    Und zum zweiten punkt, was soll eine teure therapie bringen,nichts !
    Bei leuten die Gewalt delikte machen,bringt eine therapie herzlich wenig !
    Gruass us Chur Gregor
  • jean-claude  niederhoffer aus bern
    25.02.2016
    mal ein gute nachricht von der justiz. aber was mich stört ist warum diese schläger nicht mit namen erwähnen oder hat die familie luginbühl ein spezial recht
    • Ivano  Maltrani aus Massagno
      25.02.2016
      Das ist Täterschutz. Andere Länder sind da Besser. Die kommunizieren Name und Bild. Das ist auch richtig so
    • Elias  Schnitzler aus St. Gallen
      25.02.2016
      Das ist doch keine gute Nachricht. Knast statt Therapieplatz wäre eine !