Emmentaler Dorf zeigt sich solidarisch Spendenaktion wegen Bettwanzen im Haus

TRACHSELWALD BE - Im Bauernhaus der Familie Linder nisteten sich Bettwanzen ein. Dies verursachte hohe Kosten. Die Gemeinde hat deshalb ein Spendenkonto eingerichtet.

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Familie Linder aus Trachselwald BE im Emmental hat ein schweres Jahr hinter sich. Im April klagte der jüngste Sohn der Familie über Mückenstiche. Nachdem ein Mückenstecker und der Besuch beim Arzt keine Besserung brachte, war man ratlos. Eines Tages entdeckte das Kind einen Schädling im Bett.

Nach genauer Analyse war klar: Es war eine Bettwanze. Ein Kammerjäger wurde gerufen, doch nur wenige Tage später wurde ein weiteres Tier im Nebenzimmer gefunden. Nebst den Schlafzimmern musste der Kammerjäger das Wohnzimmer, die Toilette und zwei Gänge behandeln. Nur in der Küche und im Büro fand man keine Wanzen. Über die Herkunft der Schädlinge kann man nur spekulieren. 

Die gesamte Behandlung kostete über 20'000 Franken. Das Geld musste die Emmentaler Familie selber auftreiben, da keine Versicherung gegen Bettwanzen existiert. Davon bekam auch die Gemeinde Wind und eröffnete ein Spendenkonto für die Familie, wie die «Berner Zeitung» schreibt.

Positive Reaktionen

Sie verteilte Flugblätter und veröffentlichte einen Spendenaufruf. «Zuerst waren wir skeptisch, für uns hörte es sich an wie ein Bettelbrief», sagte die Familie zur «Berner Zeitung». Doch sie wurden überzeugt und erhielten viele positive Reaktionen. 

Wie viel Geld die Familie bekommt, ist nicht bekannt. Auch auf Anfrage von BLICK sagt Gemeindeschreiber Niklas Meister lediglich: «Wir werden der Familie ein schönes Weihnachtsgeschenk bereiten». Bislang ist nur klar, dass die eingegangenen Spenden unter 10'000 Franken liegen. Aber wie sagt man so schön: Jeder Rappen zählt. (fss) 

Publiziert am 13.11.2016 | Aktualisiert am 14.01.2017
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3 Kommentare
  • Fritz  Frigorr 14.11.2016
    Wird dies nicht auch subventioniert ? Schliesslich ist es ja ein Bauernhaus !
  • Koni  Kadir , via Facebook 13.11.2016
    Bettwanzen kann man selbst behandeln, wenn man gut recherchiert . Ansonsten lacht sich der Schädlingsbekämpfer die 20 Riesen ins Fäustchen. Ein moderner Bauer hat eine Ausbildung als Schädlingsbekämpfer abgeschlossen. Kälte oder Wärme und oder das entsprechende Insektizid bieten Abhilfe. Nicht das Mittel vom Apotheker, nützt nichts.
    • Sonja  Zwicker 14.11.2016
      Warum so viele Daumen runter? Habt ihr andere Erfahrungen? Wäre interessant zu wissen! Nur Daumen runter nützt nichts!