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Die SBB versprechen, dass die Bahn ihren Service auch im Pandemie-Fall aufrecht erhalten kann – mit Einschränkungen. (Keystone)
«Wir sind für jedes Szenario gewappnet», verspricht Thomas Weibel, Leiter der SBB-Taskforce Pandemie, heute in einer Beilage zur «SBB-Zeitung». Dennoch muss im Falle einer grossflächigen Ausbreitung der Schweinegrippe mit erheblichen Einschränkungen gerechnet werden.
Die möglichen Szenarien sind: Bei 10 Prozent kranken SBB-Mitarbeitern könnten einzelne Züge regional ausfallen. Ab 25 Prozent Erkrankten «müssten wir das Grundangebot einschränken», sagt Weibel. Zur Diskussion stehen etwa Wechsel vom Halbstunden- auf den Stundentakt und vom Stunden- auf den Zweistundentakt.
Für das Personal liegen bereits sechs Millionen Masken bereit. Sie könnten auf Empfehlung des Bundes innerhalb von 48 Stunden verteilt werden. Für Mitarbeitende ohne Zugang zu fliessendem Wasser und Seife steht ein Desinfektionsmittel bereit.
Im Fall einer Pandemie wird das Verkaufspersonal vollständig hinter Scheiben arbeiten. Dazu würden an einem Teil der offenen Schalter Plexiglasscheiben installiert.
Die SBB empfiehlt ihren Mitarbeitenden, sich impfen zu lassen. Ein Zwang besteht jedoch nicht. Die Angestellten im öffentlichen Verkehr geniessen laut Weibel eine hohe Priorität und würden zu den Ersten gehören, die geimpft werden. (sda/b35)